Geislingen Trainingsauftakt: Der erste Eindruck passt

SC-Trainer Jasko Suvalic ist wieder voll in seinem Element.
SC-Trainer Jasko Suvalic ist wieder voll in seinem Element. © Foto: Thomas Madel
Geislingen / Jochen Weis 11.07.2018
Fußball-Landesligist SC Geislingen startet am 18. August gegen den FV Sontheim in die neue Runde. Die Vorbereitung ist angelaufen.

Einen Monat Pause ist genung, nun geht es bei Landesliga-Rückkehrer SC Geislingen wieder in die Vollen: Am Montagabend hatte Jasko Suvalic seine Truppe zum Auftakttraining ins Eybacher Tal gebeten, der Startschuss für die sechswöchige Vorbereitung. Und: Der erste Eindruck hat gepasst. Damit seinen Kickern in ihrer freien Zeit nicht zu wohl wurde mit dem süßen Nichtstun, hatten sie ein Fitness-Programm an die Hand bekommen. „Wer was wie gut umgesetzt hat, wer wie fit ist, das lässt sich nach nur einem Training noch nicht sagen. Aber – so ist zumindest mein Eindruck – stehen wir deutlich besser da als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr“, erzählt Suvalic, „da hatten wir eine Woche verschenkt, weil die Form nicht gestimmt hat.“

Allerdings musste der Coach am ersten Trainingstag auch gleich mal die erste Hiobsbotschaft verdauen: Matariz Darboe aus der Abteilung Sturm und Drang fällt mindestens drei Wochen aus, der Gambier hat Probleme mit dem linken Knöchel. Zwar hatten am Montag auch noch fünf weitere Spieler gefehlt – Nicola Orlan­do, Pascal Volk, Julius Bäumel, Karlo Petricevic und Neuzugang Jan-Philipp Klein – bei ihnen stellt sich die Lage aber dann doch entspannter dar. „Die sind alle noch im Urlaub und stoßen in den nächsten Tagen zur Mannschaft“, sagt Suvalic. Was bedeutet, dass der SC am kommenden Samstag zu seinem ersten Testspiel bei Bezirksligist VfL Gerstetten – Anpfiff ist um 12 Uhr – fast in Bestbesetzung antreten kann.

Für die Fans gibt es dort übrigens ein weiteres neues Gesicht zu sehen: „Wir haben noch einen Kaderplatz freigehalten für einen Juniorenspieler. Diesen Platz bekommt Lukas Strehle“, sagt Suvalic. Der 17 Jahre alte Mittelfeldmann aus der eigenen A-Jugend und Filius von Abteilungsleiter Andreas Strehle sei in der vergangenen Saison durch konstant gute Leistungen aufgefallen, „nun bekommt er die Chance, sich für die erste Mannschaft zu empfehlen“, sagt Suvalic.

Ehe es zum ersten Testspiel geht, heißt es nun aber schwitzen und ordentlich Kondition bolzen, die Taktik-Tafel fürs Spielsystem kommt erst nach zwei Wochen konstant zum Einsatz. Dennoch ist dieser Test am Samstag kein Schaulaufen, wie Suvalic betont: „Wir haben ja insgesamt nur vier richtige Neuzugänge, der Rest der Mannschaft kennt sich und meine Philosophie“, sagt der Trainer, „ich will also schon, dass man die Spielidee sehen kann.“ Somit bekomme er bereits erste Erkenntnisse darüber, an welchen Stellschrauben er bei seinem Team drehen muss.

Bis zum Rundenauftakt am Samstag, 18. August, 15.30 Uhr, gegen Mitaufsteiger FV Sontheim/­Brenz stehen noch fünf weitere Testspiele an. Bereits am kommenden Dienstag reist der SC-Tross zu Bezirksligist VfL Kirchheim (19.15 Uhr), eine Woche drauf, am 24. Juli, kommen die Bundesliga-A-Junioren des 1. FC Heidenheim ins Eybacher Tal (18.30 Uhr). Ein weiteres Testheimspiel steht am Samstag, 28. Juli an, da schaut der SV Ochsenhausen aus der Landesliga-Staffel IV vorbei (13 Uhr). Gegner Nummer fünf ist dann auswärts der FC Donzdorf (Dienstag, 31 Juli, 19 Uhr), wie Kirchheim ein alter Bekannter aus der vergangenen Bezirksliga-Runde. Der vorerst letzte Härtest – es ist ein weitere Partie für den 11. August geplant, bislang gibt es jedoch noch keinen Gegner – steht den Geislingern am Dienstag, 7. August, ins Haus, genauer: ins Stadion. Dann ist Kleins Ex-Klub, Verbandsligist TSV Essingen, zu Gast am Jürgen-Klinsmann-Weg (19 Uhr).

Zwischen diesen beiden Vorbereitungsspielen fahren die SC-Kicker vom 3. bis 5. August ins Trainingslager nach Unterschmeien, ein Ortsteil von Sigmaringen – und in der digitalen Welt so abgelegen, „dass es dort nicht mal Mobilfunk-Empfang gibt“, wie Geislingens Fußball-Chef Andreas Strehle mit schelmischem Grinsen feststellt: „Das heißt, die Jungs haben an diesen drei Tagen den Kopf richtig frei und können sich ganz aufs Fußballspielen konzentrieren. Besser könnte es doch gar  nicht sein.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel