Taktisch und läuferisch das beste SC-Spiel

HÖH 23.02.2016

Ein Unentschieden hatte noch gefehlt: Dieses haben die Geislinger Landesliga-Fußballer in ihrem letzten Vorbereitungsspiel mit einem 1:1 (1:1) beim Verbandsligisten FV Olympia Laupheim erreicht. Damit schließen sie ihre Serie von Testspielen mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen ab und blicken nach einer abermals überzeugenden Vorstellung zuversichtlich auf die zweite Saisonhälfte.

Das Remis hatten sich die Schützlinge von Trainer Uli Haug redlich verdient. Über die gesamten 90 Minuten war kein Klassenunterschied erkennbar. Die Geislinger verzeichneten sogar die besseren Tormöglichkeiten und waren dem Sieg wesentlich näher als die Einheimischen. Dennoch ließ sich die Begegnung bei widrigen Bedingungen und einem schwer bespielbaren, weil größtenteils mit Schnee überzogenem Kunstrasenplatz, nicht sonderlich gut an. Bereits nach sieben Minuten lag der SC im Hintertreffen: Arne Kittel verwandelte einen Foulelfmeter zur Laupheimer Führung. Geislingen ließ sich davon nicht beeindrucken und glich bereits vier Minuten später aus. Nach einer schönen Einzelleistung von Pascal Volk, der auf der linken Seite an mehreren Gegenspielern vorbei in den Strafraum eingedrungen war, traf Benjamin Klement zum 1:1.

Trotz weiterer Möglichkeiten brachten die Geislinger den Ball aber nicht mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Was der Zufriedenheit des Trainers über die Leistung und das gute Gegenpressing keinen Abbruch tat. "Das war in taktischer und läuferischer Hinsicht unser bestes Spiel. Konditionell sind wir auf einem guten Niveau. Jetzt müssen wir diese Woche nochmals gut trainieren und unsere Leistungen aus den Testspielen, die von Woche zu Woche besser wurden, in der Runde bestätigen", sagt Uli Haug.

Am Samstag geht für den SC der Ligaalltag mit dem Nachholspiel beim Abstiegskandidaten SV Ebnat weiter. Mit einem Sieg könnte Geislingen den Rückstand aufs Spitzenduo auf neun Zähler verringern und das leise Fünkchen Hoffnung am Glimmen erhalten. SC Geislingen: Gebauer - Heinzmann, Ivezic, Rief, Leyhr - Grupp, Lechleitner - Schleich (65. Baumann), Kqiraj (65. Riedel), Klement (65. Yoldas) - Volk (65. Falzone).