So hatten sich beide Seiten die Scheidung nicht vorgestellt. Am Montag vor einer Woche informierte SC-Fußballvorstand Andreas Strehle Trainer Jasko Suvalic, dass er trotz laufenden Vertrags bis 2020 im Sommer gehen muss. Am vergangenen Montagabend erklärte Suvalic seinen sofortigen Rücktritt und überraschte Strehle damit ebenso wie der eine Woche zuvor ihn überrascht hatte.

Der Stachel der Trennung sitzt tief

Die Gründe für die Trennung im Sommer leuchten Suvalic nicht ein, vorläufig will er sich dazu öffentlich nicht äußern. Er stehe frühestens in der kommenden Woche für ein Gespräch zur Verfügung, erklärte Suvalic am Dienstag. Der Stachel der Trennung sitzt noch tief.

Strehle glaubt Abnutzung zwischen Trainer und Mannschaft zu erkennen

Sein Chef  hat Verständnis, dass Suvalic die Gründe für seine Entscheidung nicht nachvollziehen kann. Nach fünf Amtsjahren beim SC, zwei als Co-Trainer von Uli Haug, und danach drei als Chef, glaubt Strehle bei  Trainer und Mannschaft „eine gewisse Abnutzung“ zu erkennen. Mit Daniel Avgustinovic verpflichtete der Verein ab 1. Juli einen ehemaligen SC-Spieler als neuen Chefcoach.

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Die Dominanz der Co-Trainer


Starkes Trio Nach dem Rücktritt von Jasko Suvalic übernimmt bis auf weiteres dessen Assistenten-Riege. Der bisherige Co-Trainer Daniele Mennitti ist der Sprecher eines Triumvirats, dem noch Sezgin Karabiyik sowie Torwarttrainer Matthias Gruca angehören.

Stallgeruch Im Sommer übernimmt mit Daniel Avgustinovic ein ehemaliger Landesliga- und Bezirksligaspieler des SC Geislingen das Ruder. Wie sein Vorgänger Suvalic hat der Neue bislang nur Erfahrung als Assistent, der SC ist seine erste Aufgabe als Chef. Bei Suvalic, zuvor zwei Jahre lang Assistent von Uli Haug, ging es auf Anhieb gut, so ähnlich stellen es sich die SC-Bosse auch bei Avgustinovic vor. Er ist damit nach Suvalic und dem derzeitigen Interims-Trio der nächste Co-Trainer, den der SC auf den Chefsessel setzt.