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Göppingen / ANDREAS BÖHRINGER  Uhr
Mit der Vertragsverlängerung von Coach Mike Krannich hat Fußball-Verbandsligist SV Göppingen eine wichtige Weiche gestellt, auch Co Budak bleibt.

"Ich wollte vor Beginn der Rückrunde eine Entscheidung treffen", erklärt Mike Krannich, der jetzt für klare Verhältnisse sorgte - sein Entschluss ist so ausgefallen, wie es sich Verantwortliche, Spieler und Fans des Göppinger Sportvereins gewünscht hatten: Der Übungsleiter hat seine Unterschrift unter einen neuen Kontrakt bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 gesetzt.

"Wir haben uns nach anfänglichen Problemen zusammen gefunden und es passt hervorragend", so Sportdirektor Uli Haug, "es sprach nichts gegen eine Verlängerung der erfolgreichen Zusammenarbeit. Der Verein und ich sind überzeugt, dass wir mit Mike Krannich einen Trainer haben, der uns dorthin führen kann, wo wir hin wollen, in die Oberliga." Auch der 40-jährige Coach, der vor der Saison von Bezirksligist SC Stammheim kam, hat die höchste Spielklasse Baden-Württembergs im Blick. "Ich will meinen Teil dazu beitragen diesen Traum zu verwirklichen, aber der Favorit ist Heidenheim mit den Zugängen von der eigenen Drittliga-Mannschaft."

Sein Team sieht Krannich gut gerüstet für die zweite Saisonhälfte. "Wir wollen um Rang zwei mitspielen. Hier konkurrieren wir mit vier, fünf anderen Teams. Unser Kader ist jetzt breiter und qualitativ hochwertiger besetzt und es liegt im Bereich des Möglichen, mit dieser Mannschaft in die Oberliga aufzusteigen", ist er nach den fünf Winterzugängen mit der Leistungsstärke seiner Truppe sehr zufrieden. Diese Transfers hätten wie die langfristigen Vertragsverlängerungen von Chris Loser und Fabian Ammon seine Entscheidung beschleunigt, erläutert der Kriminalhauptkommissar, der weiter auf Assistent Daniel Budak vertrauen kann.

Der Co-Trainer und langjährige Akteur der Rot-Schwarzen band sich ebenfalls für weitere zwölf Monate. "Mit Budi komme ich sportlich und menschlich sehr gut aus, wir ziehen beide an einem Strang", so der Chef über seinen Co, dem der Trainer-Job zusagt. "Es ist anders wie als Spieler, aber es macht auf seine Art sehr viel Spaß. Ich kann viel lernen und das gleich auf einem hohen Niveau in der Verbandsliga", sagt Budak, der bald die Trainer-Lizenz erwerben will.

Neben dem Trainerduo bleibt auch Jan-Philipp Klein ein weiteres Jahr an der Hohenstaufenstraße. Der Rechtsverteidiger kam 2006 von SF Dorfmerkingen und ist damit der dienstälteste Spieler. "Er war stets zuverlässig", schätzt Uli Haug den 27-Jährigen ein, "und hat sich trotz Konkurrenz einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpft." Der Sportdirektor machte deutlich, dass er sich Klein auch in einem weiteren Tätigkeitsbereich vorstellen könnte: "Er ist Sportlehrer und ich hoffe, dass der Verein dieses Wissen nutzen kann. Klein kann vielleicht als Trainer einer Jugendmannschaft zusätzlich Verantwortung übernehmen."