Fußball-Landesliga Spitzenspiel am Freitag in Ebersbach

Kreis Göppingen / Markus Munz 06.09.2018

„Das ist ein Spitzenspiel zwischen zwei richtig starken Mannschaften“, urteilt Benjamin Geiger über die Landesliga-Partie SV Ebersbach gegen den SC Geislingen, die am Freitag um 19 Uhr angepfiffen wird. Der Trainer des TSV Weilheim kehrt einen Tag später, am Samstag um 17.30 Uhr, zum Derby beim TSV Bad Boll an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Die drei Siege des SC Geislingen sind für Geiger nicht nur auf die Anfangseuphorie nach dem Aufstieg zurückzuführen. „Der SC ist kein klassischer Aufsteiger. Die Mannschaft hat Qualität und für mich das Potenzial, um auf Dauer in den Top-Fünf mitzuspielen“, erklärt der 38-Jährige. Möglichst ganz oben dabei sein will in dieser Saison der SV Ebersbach, für Geiger auch berechtigt: „Eine derartige Zusammensetzung des Kaders, auch in der Breite, hat fast kein zweiter Verein in der Liga vorzuweisen.“  Am Freitag fehlt dem SV Ebersbach allerdings der gesperrte Tomislav Ivezic. Der Abwehrspieler muss nach seiner Roten Karte in Waldstetten gegen seinen früheren Klub zuschauen.

Im Unterschied zum Top-Duell in Ebersbach spielt sich das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV Bad Boll und dem TSV Weilheim am anderen Ende der Tabelle ab. Die Gastgeber wollen nach drei Spielen die ersten Punkte holen. „Bad Boll hatte ein schwieriges Auftaktprogramm mit Waldstetten und Geislingen, dazu kamen Verletzte, Urlauber und Pech mit Sperren“, weiß Benjamin Geiger. Neben dem ohnehin gesperrten Fabian Ammon hat sich nun auch noch Eric Llanes Ona bei der 0:1-Niederlage beim SC einen Platzverweis eingehandelt. „Trotzdem hat der TSV Bad Boll einen guten Kader und ist deutlich stärker als dort, wo er jetzt gerade steht. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sie anfangen zu punkten. Ich hoffe natürlich, dass das nicht gegen uns sein wird“, meint der Ex-Coach, der zwei Spieltage vor Ende der letzten Saison vorzeitig im Erlengarten gehen musste. Geiger sieht nach den ersten Bad Boller Ergebnissen dort „vielleicht ein Stück Verunsicherung“ und deshalb durchaus die Chance, mit dem TSV Weilheim etwas mitzunehmen. „Allerdings herrscht auch bei uns nach zwei Niederlagen Ernüchterung“, gibt er zu. Das jüngste 1:6 gegen Blaustein tat weh: „Das werden wir analysieren und in Bad Boll ein anderes Gesicht zeigen müssen.“

Nach einem radikalen Umbruch werden bei der langjährigen Landesliga-Spitzenmannschaft TSV Weilheim in dieser Saison kleinere Brötchen gebacken. „Es wird nicht einfach für uns, wir müssen erst einmal nach hinten schauen und so viele Punkte wie möglich holen“, sagt ­Geiger. Markus Munz

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