Sawatzki: Ausrutscher kommt nicht mehr vor FC Heiningen will heute dreifach punkten

Derzeit sind Hans-Jörg Sawatzkis Stürmerqualitäten beim FC Heiningen gefragt. Foto: Cornelius Nickisch
Derzeit sind Hans-Jörg Sawatzkis Stürmerqualitäten beim FC Heiningen gefragt. Foto: Cornelius Nickisch
MARKUS MUNZ 03.05.2014
In der Fußball-Landesliga empfängt der FC Heiningen heute den VfL Kirchheim. Der SV Ebersbach und der TSV Bad Boll spielen morgen auswärts.

Nicht mit Ruhm bekleckert hat sich Fußball-Landesligist FC Heiningen in der vergangenen Woche mit dem 2:2 bei Schlusslicht TSG Schnaitheim. Vom designierten Absteiger, der bis zum Heininger Gastspiel im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Partie erzielt hatte, ließ sich die Mannschaft von Trainer Tobias Flitsch gleich zwei Gegentreffer einschenken. Hans-Jörg Sawatzki bezeichnet die Leistung im Schnaitheim-Spiel als "Kollektivversagen", verspricht aber mit Blick auf die kommenden Aufgaben: "Das war ein Ausrutscher, der so nicht mehr vorkommen wird."

Sawatzki, eigentlich Mittelfeldspieler, bekleidet seit Rückrundenbeginn die Position des zentralen Stürmers in der Heininger Formation, weil die etatmäßigen Angreifer Max Ziesche, Marc Hartmann und Aydin Caglar allesamt längerfristig verletzt ausfallen. Zudem verließ mit Moritz Müller (Studium) eine Sturm-Alternative in der Winterpause den Klub. Für Sawatzki bedeutet die Umstellung kein Problem: "Es hat sich im Training ergeben und ordentlich geklappt. Ich habe ja auch schon auf der Zehn gespielt und Tore gemacht. Hauptsache ich spiele, egal wo."

Der Süßener ordnet die vergangenen beiden Partien unabhängig voneinander ein: "Gegen Essingen hätten wir mindestens ein Unentschieden holen müssen, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das Ergebnis in Schnaitheim hatte aber nichts mit der Niederlage gegen Essingen zu tun. Wir wollen weiterhin jedes Spiel gewinnen und schauen, wo wir am Ende stehen. Wir haben keinen Druck, aufsteigen zu müssen." Morgen im Heimspiel gegen den VfL Kirchheim sollen die Punkte in Heiningen bleiben. Der ehemalige Oberligist will aber den direkten Durchmarsch in die Niederungen der Bezirksliga noch verhindern und braucht dafür selber Zählbares.

Der TSV Bad Boll würde es gerne sehen, wenn die Kirchheimer in Heiningen leer ausgehen würden. Durch das magere 1:1 gegen Weilimdorf verpasste es das Team von Mirko Doll, aus eigener Kraft die Distanz zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Was der eine Punkt wert war, wird sich erst am Saisonende zeigen. Noch bleiben sechs Spiele Zeit, um in Ruhe die nötigen Punkte zu holen.

Am morgigen Sonntag muss der TSV Bad Boll beim Tabellensiebten TSV Köngen antreten. Die Köngener holten vergangene Woche ein 3:3-Unentschieden beim SV Ebersbach. Die Radojevic-Elf ist bereits heute auswärts bei den Sportfreunden Dorfmerkingen gefordert.

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