Geislingen / Von Frank Höhmann  Uhr
Zum zweiten Mal in Folge wird ein Spiel des SC Geislingen abgebrochen. Diesmal liegt’s nicht am Wetter, sondern am Gegner, der den Schiedsrichter bedroht.

Schon wieder ist der SC Geislingen von einem Spielabbruch betroffen. Dieses Mal lag es aber nicht am Wetter, sondern am Gegner N.A.F.I. Stuttgart. Weil sich Schiedsrichter Denis Bisaki aus Schönaich von Gästespieler Louis Hörger bedroht fühlte, dem er zuvor Gelb-Rot gezeigt hatte, brach er die Partie nach 70 Minuten ab.

Schon das Hinspiel stand dicht vor dem Abbruch

Vier herbeigerufene Polizisten brachten Bisaki und seine Assistenten Falko Kaiser und Marcel Messerschmidt nach dem Duschen sicher aus dem Stadion. Schon das Hinspiel, das der SC 2:5 verlor, war vor dem endgültigen Abbruch gestanden und wurde nach mehrminütiger Unterbrechung nur durch gutes Zureden von Staffelleiter Karl-Josef Deutelmoser doch wieder angepfiffen und ordnungsgemäß beendet.

SC macht es sich unnötig schwer

Am Samstag war nach gut 70 Minuten Schluss. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte der SC gegen den von der Auflösung bedrohten Club aus Stuttgart 3:2, hatte es sich aber unnötig schwer und den Kontrahenten stark gemacht. Trainer Markus Schweizer fuhr sich nicht nur einmal verzweifelt durchs Haar. Sieben zum Teil glasklare Torchancen hatten seine Schützlinge vor 150 Zuschauern versiebt.

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Jozef Kqiraj kommt aus Ebersbach zurück

Mittlerweile hat der SC die letzten offenen Personalien des jetzigen Kaders geklärt. Der derzeit gesperrte Vize-Kapitän Jan-Philipp Klein rückt in den Trainerstab auf. Mittelfeldspieler Sven Sönmez hat für ein Jahr verlängert. Sezer Güler verlässt den Verein.

Dritter Neuzugang nach den beiden Torhütern Max Piegsa und Paul Heer ist Linksfuß Jozef Kqiraj (23), der vor drei Jahren vom SC zum SV Ebersbach gewechselt ist und nun zurückkommt.