Fussball Neuer Torwart mit Regionalliga-Erfahrung

Manager Lutz Siebrecht begrüßt Keeper Denis Baum. Foto: Frank Höhmann
Manager Lutz Siebrecht begrüßt Keeper Denis Baum. Foto: Frank Höhmann
Geislingen / FRANK HÖHMANN 13.05.2014
Neuer Torhüter bei Fußball-Landesligist SC Geislingen wird Denis Baum vom 1. FC Heidenheim. Markus Schweizer wechselt zum TSV Weilheim.

Er war Deutscher Meister mit den A- und B-Junioren des VfB Stuttgart, hat 14 Drittligapartien und neun Regionalligaspiele für den 1. FC Heidenheim absolviert. In der kommenden Saison will Denis Baum, der zuletzt ein Jahr pausierte und als Torwarttrainer der Heidenheimer U19 fungierte, wieder angreifen. "Es fehlt einfach etwas, wenn man immer nur zuschaut. Jetzt habe ich mich beruflich neu orientiert und kann wieder regelmäßig trainieren", sagt der 27-Jährige, der kommende Saison bei Landesligist SC Geislingen Matthias Gruca ersetzt. Neue Nummer zwei wird Jonas Pangerl, der seit einigen Wochen im Tor der ersten Mannschaft steht und in der neuen Spielzeit vom routinierten Neuzugang lernen soll. Baum will "Verantwortung übernehmen und den Verein nach vorne bringen". Er wechselt nach eigener Aussage zu einem "Verein mit Perspektive und Ambitionen".

Die Verantwortlichen des SC sind froh, einen so erfahrenen Mann für die Torhüterposition zu gewinnen. "Denis ist ein absoluter Glücksfall für uns und ein wichtiger Baustein. Er soll die Mannschaft zusammen mit Tomislav Ivezic führen und dazu beitragen, die gemeinsamen Ziele zu verwirklichen", sagt Manager Lutz Siebrecht.

Durch Baum und Ivezic gewinnt der Kader weiter an Qualität. Die Personalplanungen sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Auf dem Wunschzettel stehen noch ein neuer Stürmer, mit dem man sich so gut wie einig ist, und zwei, drei ganz junge Spieler.

Vom jetzigen Kader tragen alle Feldspieler auch in der kommenden Saison den SC-Dress - mit einer Ausnahme: Linksverteidiger Markus Schweizer geht nach drei Jahren im Eybacher Tal zu Liga-Konkurrent TSV Weilheim. Der 28-Jährige möchte nochmals zusammen mit seinem Zwillingsbruder Michael in einer Mannschaft spielen. Der Wechsel fällt nicht leicht, Schweizer "hatte hier drei unglaublich tolle Jahre". Auch dem SC fällt der Abgang schwer. "Markus ist ein absolutes Vorbild in Sachen Kampf, Wille und Leidenschaft und pusht das ganze Team", bedauert Spielertrainer Benjamin Geiger den Verlust "des Unikats".

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