Nationalspielerin schmückt Faurndau

MARIANNE MITTNACHT 07.01.2013
Die Oberliga-Fußballerinnen des FV Faurndau haben für die Rückrunde zwei Spielerinnen geholt, darunter eine ungarische Nationalspielerin.

Die Fußballerinnen des FV Faurndau bekommen mit Irene Ann Sofori und Cecilia Gaspar zwei Neue. Irene Ann Ofori wohnt seit November in Göppingen und spielte vorher in ihrem Heimatland Ghana. "Ich habe überwiegend im Tor gespielt, doch auch als Feldspielerin habe ich großen Spaß", sagt die englisch sprechende 26-Jährige.

Ein echter Hochkaräter ist Cecilia Gaspar von Zweitligist ETSV Würzburg. Die 27-fache ungarische Nationalspielerin zog aus beruflichen und privaten Gründen nach Wernau und hat deshalb eine neue Mannschaft gesucht. Auch Bundesligist Sindelfingen war im Gespräch, doch schnell hat sich die 28-jährige Diplom-Sportlehrerin, die bei einer Sportartikelfirma als Teammanagerin arbeitet, für den FVF entschieden. "Bei Faurndau habe ich mich sofort wohl gefühlt, die Mannschaft finde ich sehr sympathisch".

Als 16-Jährige wechselte sie zu Femina Budapest, war schon ein Jahr später in der Erstligamannschaft und auch gleich in der U-19 Nationalmannschaft. Ihr Debüt für die A-Nationalmannschaft Ungarns gab die Abwehrspielerin am 24. Mai 2005 beim 2:0 gegen Slowenien. Sie stand auch in Ungarns Team bei der Sommer-Universiade 2009 in Belgrad. Vom 1. FC Femina Budapest ging sie zu FC Zbrojovka Brünn nach Tschechien, ehe sie 2008 zum damaligen Erstligisten TSV Crailsheim wechselte. Es folgte eine Halbsaison als Profispielerin für Bundesligist SG Essen-Schönebeck. "Stadt, Mannschaft und diese Welt waren nichts für mich", erklärt Gaspar ihren schnellen Wechsel im Januar 2010 zu Viertligist ETSV Würzburg. Mit dem schaffte sie den Durchmarsch in die Zweite Bundesliga.

Im November gab sie aus beruflichen und privaten Gründen ihren Abschied bekannt. Würzburg erteilte die sofortige Freigabe und so spielt Gaspar künftig unter Trainer Claus Stängle für Faurndau.

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