Fußball Nach Heimerfolg im Niemandsland

Niklas Kalafatis erzielte das zwischenzeitliche 2:0 beim 4:0-Heim­erfolg des SV Ebersbach über den FC Bargau.
Niklas Kalafatis erzielte das zwischenzeitliche 2:0 beim 4:0-Heim­erfolg des SV Ebersbach über den FC Bargau. © Foto: Peter Poller
Ebersbach / Oliver Konya 03.12.2018

Nach nur vier Spielminuten hatten die Landesliga-Fußballer des SV Ebersbach in ihrem Heimspiel gegen den FC Germania Bargau den Führungstreffer auf dem Fuß. Moritz Roos spielte einen herrlichen Ball aus dem Mittelfeld auf Caglar Celiktas, der den Ball mustergültig in die Mitte legte auf Niklas Kalafatis, doch dieser brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unter.

Danach rührten die Gäste aus Bargau Beton an, was den ­Ebersbachern zunächst nicht behagte. Trotzdem ergab sich für den SVE in der 14. Minute die nächste gute Torchance: Ein Innenverteidiger der Gäste unterlief einen langen Ball, so dass Caglar Celiktas plötzlich allein vor dem Bar­gauer Keeper stand, doch auch er ­brachte das Leder nicht im Tor unter.

Das Spiel auf ein Tor ging weiter. In der 26. Minute hatte der SV Ebersbach in Person von Niklas Kalafatis den Führungstreffer auf dem Schlappen, doch auch diesmal blieb der Torhüter Sieger im 1 gegen 1-Duell. Trotz Spielkontrolle tat sich der Gastgeber schwer, da zu häufig quergespielt wurde anstatt in die Tiefe. Als es einmal schnell ging wie in der 41. Minute, klingelte es gleich im Bargauer Gehäuse. Caglar Celiktas nahm Fahrt auf und hebelte mit einem schönen Doppelpass mit Chris Baumgartner die Abwehr aus und traf zur verdienten 1:0-Führung. Nach einem abgewehrten Gäste-Eckball schaltete Ebersbach blitzschnell um, doch der Querpass von Niklas Kalafatis vor das Bargauer Tor landete im Rücken seines mitgelaufenen Mitspielers (45.).

Die Ebersbacher setzten zunächst ihr zum Teil statisches Spiel in Halbzeit zwei fort, so dass die Gäste in der 54. Minute zu ihrer ersten Torannäherung kamen, doch Hägele köpfte den Ball zwei Meter am Tor vorbei. Als die Bargauer ein wenig mutiger wurden und sich aus ihrem Schneckenhaus trauten, schlug der SVE gnadenlos zu: Unter Mithilfe des Germania-Torwarts, der nach einem langen Ball an der Strafraumgrenze ein Luftloch schlug, das für Niklas Kalafatis die Tür öffnete zum 2:0, indem er den Ball nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste (58.).

In der 67. Minute hatte der Gastgeber die Möglichkeit auf den dritten Treffer, als Niklas Kalafatis eine scharfe Hereingabe von Marc Djorovic knapp verfehlte und Jozef Kqiraj letztendlich am Torhüter scheiterte. Eberbachs Torwart Schurr konnte in der 71. Minute einen Assist verbuchen, als sein langer Abschlag Sturmführer Caglar Celiktas fand, der allein vor dem Keeper cool blieb und zum 3:0 einschob.

Die harmlosen Gäste wurden in der 76. Minute zu ihrer besten Torchance eingeladen, als nach einem Eckball die Mannschaft des Gastgebers zu weit aufgerückt war und so Klotzbücher von der Mittellinie allein auf Schurr zusteuern durfte, doch beim Versuch, Schurr zu überlupfen, hatte dieser den Braten gerochen und konnte den Ball abfangen.

Für den 4:0-Endstand sorgte der eingewechselte Jannik Froschauer in der 88. Minute, als er einen von Jozef Kqiraj getretenen Eckball aus acht Metern zum 4:0 einköpfte. Somit schließt der SVE das Fußballjahr mit 25 Punkten im Niemandsland der Tabelle auf Platz acht ab.

Oliver Konya

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Grünenwald, Ivezic, Waggershauser, Uluköyli (76. Strohmaier), Roos, Djorovic, Baumgartner (62. Froschauer), Kalafatis (76. Magno), Celiktas.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel