Fußball Mit Optimismus in die neue Liga

Der TSV Ebersbach (rote Trikots, hier ein Bild aus dem Jahre 2015) kassierte in der vergangenen Saison keine Niederlage und stieg verdient in die Kreisliga A 3 auf. Hier will der Klub im vorderen Mittelfeld landen.
Der TSV Ebersbach (rote Trikots, hier ein Bild aus dem Jahre 2015) kassierte in der vergangenen Saison keine Niederlage und stieg verdient in die Kreisliga A 3 auf. Hier will der Klub im vorderen Mittelfeld landen. © Foto: Thomas Madel
Ebersbach / Andreas Böhringer 13.07.2018
In der Kreisliga B 7 sicherte sich der TSV Ebersbach ungeschlagen den Titel und kehrt in die Kreisliga A 3 zurück.

Der Türkische Sportverein Ebersbach pendelt regelmäßig zwischen der Fußball-Kreisliga B und Kreisliga A und hat in der abgelaufenen Saison 2017/18 wieder den Fahrstuhl nach oben genommen. In der B 7-Staffel lautete die überragende Bilanz 22 Siege, sechs Unentschieden und keine Niederlage. Bei einem Torver­hältnis von 115:30 lag der 1997 gegründete Klub am Ende fünf Zähler vor dem TV Eybach und gar elf Punkte vor dem FTSV Kuchen II und schaffte somit verdientermaßen den Sprung in die Kreisliga A 3, wo unter anderem der Lokalrivale SV Ebersbach II ­wartet.

„Das Ziel war der Aufstieg“, gibt Dursunkaya Coban zu Protokoll. Der Sportliche Leiter lobte das Team für die Einstellung („alle waren mit dem Herzen dabei“) und möchte folglich aus dem starken Kollektiv niemanden herausheben: „Bei uns hat alles gepasst zwischen Team, Trainer und Verantwortlichen.“

In der neuen, alten Umgebung strebt der TSV eine Platzierung im vorderen Mittelfeld an. „Die Mannschaft ist zusammengeblieben und wir haben uns sehr gut verstärkt“, sieht Coban seine Farben gut gerüstet für die höheren Anforderungen. „Die Qualität sollte dafür reichen, um es in die obere Hälfte der Kreisliga A zu schaffen“, ergänzt der 51-Jährige, der zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählt und bei den Ebersbachern im Laufe der Zeit in diversen Funktionen Verantwortung übernommen hat.

Dabei ist Coban sich der starken Konkurrenz bewusst („einige Vereine haben sicherlich Bezirksliga-Niveau“), doch ist er von den Qualitäten des eigenen Aufgebots ebenfalls überzeugt. Der Kader, der am 6. Juli in die Vorbereitung startete, umfasst 22 Akteure, und Stand jetzt seien die Transferplanungen abgeschlossen, erklärt Coban.

Zur Not könnte der TSV auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, doch dies ist eigentlich nicht geplant. „Generell sind die Mannschaften getrennt“, äußert der Sportliche Leiter. „Sie trainieren separat, und dass bei einem der Teams ausgeholfen wird, kommt nur höchst selten vor. Eigentlich nur bei Verletzungsproblemen.“

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel