Geislingen / Von Thomas Friedrich Der neue SC-Interimstrainer setzt vor dem Derby gegen Ebersbach hohe Ziele. Er hält wenig davon, nur um einen Platz im Niemandsland zu spielen.

So schließt sich der Kreis. 2014 wechselte Markus Schweizer als Spieler vom SC Geislingen zum TSV Weilheim. Gleich seine erste Dienstreise als Geislinger Interimstrainer führte ihn nach Weilheim. Dort traf er seinen Kollegen Benjamin Geiger – Schweizers letzter Trainer vor seinem Abgang beim SC.

Trainer hält Relegation noch für ein realistisches Ziel

Die 0:2-Niederlage verhagelte ihm den offiziellen Amtsantritt, morgen soll wenigstens die Heimpremiere gelingen, wenn um 18 Uhr der SV Ebersbach zum Derby ins Eybacher Tal kommt. Dann braucht der SC einen Sieg, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Trotz der Niederlage der Vorwoche hält Schweizer das Streben nach Relegationsplatz zwei noch für realistisch, da die Konkurrenz ebenfalls patzte.

Nur hohe Ziele motivieren eine Mannschaft

Schweizer hält wenig davon, nur um Platz sechs zu spielen. Um das Leistungsoptimum aus den Spielern herauszukitzeln, braucht’s andere Vorgaben. „Um die Mannschaft heiß zu machen, muss man höhere Ziele haben“, sagt der neue Coach.

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Der Kontakt zum SC ist nie abgerissen

Markus Schweizer verließ als Spieler den SC 2014, der Kontakt zum Geislinger Fußball-Vorstand Andreas Strehle riss nie ab, beide trafen sich jedes Jahr mindestens einmal zum gemeinsamen Saunieren in Strehles Haus in Gussenstadt. Für ihn war Strehle „so eine Art Mentor“, sagt Schweizer. Im Sommer sollte er ohnehin beim SC einsteigen und eine gemeinsame Spielphilosophie für alle Mannschaften mitentwickeln.

Cheftrainer kann Schweizer nur auf Zeit sein. Der Kommissar bei der Göppinger Bereitschaftspolizei hat „völlig chaotische Arbeitszeiten“, selbst für sein achtwöchiges Engagement auf der SC-Bank mussten Dienstpläne mehrfach umgeschichtet werden.