WFV-Pokal Lockerer Trip aus dem Trainingslager

Der starke Nico Orlando schießt im Pokal beide Tore für den SC Geislingen.
Der starke Nico Orlando schießt im Pokal beide Tore für den SC Geislingen. © Foto: Thomas Madel
Blaubeuren / Frank Höhmann 06.08.2018
Der SC Geislingen erreicht durch 2:0 bei Bezirksligist FC Blaubeuren ohne großen Aufwand die zweite Runde im WFV-Pokal.

Der Landesliga-Rückkehrer hat sich zum Auftakt des württembergischen Fußball-Verbandspokals beim Bezirksligisten FC Blaubeuren locker durchgesetzt. Geislingen trifft in Runde zwei am Samstag auf den Landesligisten FC Bargau, der die Hoffnung des SC auf ein erstes frühes Derby mit dem SV Ebersbach zerstörte. Zuvor empfangen die Geislinger am morgigen Dienstag um 19 Uhr in ihrem letzten Vorbereitungsspiel Verbandsligist TSV Essingen.

Obwohl direkt aus dem Trainingslager angereist, wirkten sich die absolvierten Einheiten und die enorme Hitze nicht negativ auf Physis und Fitness aus. Wie von Abteilungsleiter Andreas Strehle gefordert, lieferte der SC eine gute Teamleistung ab. Über zwei Drittel der Spielzeit bestätigten die Geislinger ihre starke Frühform mit fünf Siegen in fünf Vorbereitungsspielen. Lediglich in den ersten 30 Minuten tat sich der Landesliga-Rückkehrer gegen den klassentieferen Kontrahenten schwer. Der stand zunächst sicher in der von Wojciech Bolechowski organisierten Defensive und hielt seine Ordnung. So konnte das Team von Trainer Jasko Suvalic sich nicht entfalten und leistete sich diverse Ungenauigkeiten im Passspiel, die aber ohne Folgen blieben, da die Blaubeurer in der Offensive zu harmlos waren. Die beste und einzige Chance verzeichneten sie in der 19. Minute. Viel musste SC-Torhüter Murat Bahadir nicht halten, als er gefordert war, parierte er gegen Nicu Boldea. Den Nachschuss setzte Marko Lukic am Tor vorbei.

Suvalic schien während der Trinkpause die richtigen Worte gefunden zu haben, von nun an zeigten sich die Geislinger energischer in ihren Aktionen. Bei der ersten Chance in Minute 18 hatte noch Blaubeurens Torhüter Mevlut Akkoyun einem Treffer von Yasin Ceküc im Weg gestanden. „Ich weiß auch nicht, wie er da noch an den Ball gekommen ist“, lobte Ceküc den Keeper für seinen Reflex. Machtlos war Blaubeurens Schlussmann dann aber in der 32. Minute. Pascal Volks öffnenden Pass auf den rechten Flügel nutzte Marcel Mädel zur maßgenauen Hereingabe auf Nicola Orlando, der den SC in Führung schoss (32.).

Orlando erhöhte drei Minuten nach der Pause mit einem schmucken Heber auf 0:2 und bestätigte seinen guten Eindruck aus den Vorbereitungsspielen. Akkoyun stand zu weit vor seinem Kasten, brachte die Fingerspitzen zwar noch an den Ball, der aber trotzdem ins Tor flog. Der konditionell nachlassende Bezirksligist wusste, dass es mit einem Weiterkommen nichts mehr wird und konnte die Geislinger in ihren Angriffsaktionen kaum noch stoppen. Die Gäste kamen ein ums andere Mal über die Flügel gefährlich nach vorne. Besonders Sven Sönmez wurde mehrmals gut in Szene gesetzt. Die Abschlüsse ließen noch Wünsche offen und so bekamen die 50 Zuschauer keine weiteren Treffer mehr zu sehen. Auch keinen Hattrick von Orlando, der sieben Minuten vor Schluss an Akkoyun scheiterte.  

SC Geislingen: Bahadir – Heinzmann, Schöll, Müller, Bäumel, Grupp (78. Ziegler), Volk (71. Petricevic), Ceküc (55. Feldmeier), Sönmez, Orlando, Mädel (68. Ruther).

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