Fußball Wieder Pokal-Modus für SV

Der Göppinger Sportverein beim 1:0-Sieg in Schwäbisch Gmünd im Vorwärtsgang, hier Iurii Kotiukov (rechts) bei einem Flugkopfball. Heute tritt die Coveli-Elf in Ostrach zum Verbandspokalspiel an.
Der Göppinger Sportverein beim 1:0-Sieg in Schwäbisch Gmünd im Vorwärtsgang, hier Iurii Kotiukov (rechts) bei einem Flugkopfball. Heute tritt die Coveli-Elf in Ostrach zum Verbandspokalspiel an. © Foto: Peter Poller
Göppingen / Andreas Böhringer 14.08.2018
Nach dem Auftakt in der Oberliga tritt  der SV Göppingen am Dienstag in der zweiten WFV-Pokalrunde beim FC Ostrach an.

Wieder geht die Reise in Richtung Bodensee nach Oberschwaben und wieder trifft der Sportverein auf einen Landesligisten. Nachdem sich die Elf von Gianni Coveli in der ersten Runde souverän mit 4:0 beim TSV Berg durchgesetzt hatte, geht es heute ins davon gut 25 Kilometer entfernte Ostrach, wo die junge FC-Mannschaft den Verbandsligisten FC Wangen mit 3:1 ausschaltete und nun eine weitere Überraschung anstrebt. Damit es dazu nicht kommt, müssen die Göppinger eine ähnlich konzentrierte Vorstellung zeigen wie in Berg, als der Klassenunterschied zu sehen war.

Die Leistung zum Punktspiel­auftakt war ebenfalls in Ordnung, allerdings leisteten sich die Coveli-Schützlinge noch einige einfache Fehler, die von der Normannia beinahe bestraft worden wären. In Gmünd standen die verletzten Nils Staiger, Domenic Brück und Isaac Houssou nicht zur Verfügung. „Sie werden im August nicht mehr zurückkehren“, sagt Coveli mit Blick auf das Trio. Darüber hinaus mussten Oliver Stierle und Patrick Schwarz (beide muskuläre Probleme im Oberschenkel) angeschlagen vom Feld, ihr Einsatz ist gefährdet. „Wir werden sicher kein Risiko eingehen“, so der SV-Übungsleiter, der am Montag eine Regenerationseinheit ansetzte und auf personelle Alternativen verweist: „Mal schauen, ob wir personell wechseln. Wir haben genügend Möglichkeiten.“

Der breite Kader war in Gmünd mit ausschlaggebend für den Erfolg, denn Coveli nutzte bei hohen Temperaturen sein Wechselkontingent voll aus, während sein Gegenüber Holger Traub trotz Rückstands nur einmal tauschte. Bei den Rot-Schwarzen standen mit Tarik Serour, der sich offensiv nur bedingt durchsetzen konnte, dafür aber diszipliniert die nötige Laufarbeit verrichtete, sowie Marvin Leonhardt zwei Neue in der Startformation. Der Innenverteidiger leistete sich einen kapitalen Abspielfehler, agierte aber ansonsten an der Seite von Kapitän Oli Stierle zufriedenstellend. Die eingewechselten Simon Frank und Michael Wende feierten ebenfalls ihr Debüt, daneben kamen Gent Cerimi und Nebih Kadrija zum Einsatz.

Mit Chris Loser, Neuzugang Anthony Coppola, Ender Özcan sowie Marc Mägerle saß in Gmünd ein Quartett auf der Bank, das seine Tauglichkeit bereits nachgewiesen hat und heute für einen Pokal-Einsatz in Betracht kommt.

Info Mitfahrgelegenheit im Teambus, Abfahrt 14.45 Uhr am SV-Stadion.

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