Verbandsligist FC Heiningen feierte mit dem 3:1 (1:0) über den TSV Berg seinen vierten Saisonsieg und eine starke Zwischenbilanz nach nun sechs ungeschlagenen Partien in Folge. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wir haben die Basics abgerufen und die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen“, erklärte Marius Nuding. Der vor der Saison vom TSV Schornbach gekommene Defensivmann im Mittelfeld war mit seinen Teamkollegen von Beginn an in eine intensive Partie verwickelt. „Wir wussten, dass Berg einen Lauf hat und uns alles abverlangen wird. Dass die erste Chance für uns dann gleich reingeht, ist natürlich ein bisschen glücklich“, gestand der 27-Jährige.

Den Gästen unterlief ein Fehler im Spielaufbau, Max Hölzli ging gedankenschnell am Strafraum dazwischen und passte in die Mitte. Dort bugsierte Yannick Ruther das Leder im zweiten Versuch über die Linie, nachdem Berg-Keeper Jonas Huchler zuvor noch gut reagiert hatte (39.). Der FC Heiningen ging seinerseits kein Risiko in der Spieleröffnung ein, setzte auf die zweiten Bälle und verschob dafür meist einen seiner beiden Innenverteidiger bei hohen Abschlägen mit nach vorne.

Nach der Halbzeit stellte die Mannschaft von Trainer Denis Egger mit einem Doppelschlag die Weichen auf Heimsieg. Beide Tore wurden durch hohes Anlaufen erzwungen. „Es ist unser Ziel, dem Gegner den Ball hoch zu klauen und über die schnelle Offensive zu Toren zu kommen“, erklärt Nuding. In der 53. Minute kam auf diese Weise der starke Hölzli im Mittelkreis an den Ball und überwand den zu weit vor dem Tor stehenden Huchler mit einem Heber aus 35 Metern. Keine zwei Minuten später startete Kapitän Benjamin Kern in den Berger Strafraum und schloss von der rechten Seite selbst ins lange Eck zum 3:0 ab (55.). Nuding bekam in der 66. Minute nach kurz ausgeführter Eckballvariante eine Flanke von Kevin Gromer auf den Kopf serviert, zielte aber knapp neben das Tor. „Die zwei schnellen Tore haben uns in die Karten gespielt, um Berg den Zahn zu ziehen, aber sie sind trotzdem immer gefährlich geblieben“, sagte Nuding und sah eine „kurze wacklige Phase“ der Heininger nach dem 3:1 durch den eingewechselten Can Bozoglu, der aus dem Rückraum traf (68.).

Trainer Egger beruhigte das Geschehen mit der Hereinnahme von Tobias Rössler und Ferhat Hamamci. In kritischen Momenten konnte sich der FCH zudem auf seinen Torhüter Marius Funk verlassen, der in Eins-gegen-Eins-Duellen den Anschlusstreffer verhinderte und auch beim Schuss von Bergs Gbadamassi (71.) gut reagierte.

FC Heiningen: Funk – Klack (72. Rössler), Lennart Ruther, Roos, Lopes Silva, Nuding, Gromer (90. Hrabar), Kern, Hölzli, Dominkovic (72. Hamamci), Yannick Ruther (68. Edwardson).