Drei Unentschieden, drei Niederlagen und 2:10 Tore, diese Zahlen bilden das Tagwerk der Geislinger Landesliga-Fußballer aus den vergangenen sechs Partien ab. Der Absturz auf den fünftletzten Platz lässt sämtliche Alarmglocken schrillen. Heute um 14.30 Uhr kommt mit Tabellennachbar SC Stammheim eine Mannschaft ins Eybacher Tal, gegen die der SC gewinnen muss, um nicht noch tiefer zu stürzen.

„Volle Rückendeckung“ von den Chefs

Trainer Daniel Avgustinovic spürt trotz der sportlichen Talfahrt weiter die „volle Rückendeckung“ seiner Vorgesetzten. Der Druck komme nicht von Vereinsseite, den macht er sich „schon selber“.  Aus einer Mannschaft, die von allen Experten unter den ersten Fünf erwartet wurde, ist binnen zweieinhalb Monaten ein Abstiegskandidat geworden. Der Coach scheut dieses Gruselwort nicht, die Gefahr ist auch Avgustinovic bewusst. „Wir müssen Punkte sammeln, um nicht noch tiefer unten reinzurutschen“, sagt er.

Den Teufelskreis durchbrechen

Um das zu schaffen, muss Avgustinovic mit den Seinen erst einen Teufelskreis durchbrechen. Die „gewisse Verunsicherung“, die sich seiner Mannschaft mittlerweile bemächtigt hat, empfindet er nach einer solch langen Misserfolgsserie als „normal“.  Seine Schützlinge müssen „die Freude am Spiel wiederfinden“. Die hält jedoch nur mit Erfolgen Einzug in den Köpfen der Spieler. Wo die derzeit herkommen sollen, kann auch Avgustinovic nicht so genau sagen.

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Die Zahlen des Grauens


6 Spiele in Folge wartet der SC schon auf einen Sieg. Der letzte datiert vom 14. September. Überhaupt haben die Geislinger von bislang elf Partien erst drei gewonnen.

11 magere Törchen hat der SC in bislang genauso vielen Spielen geschossen. Nur das Schluss-Trio der Tabelle traf noch seltener.

364 Minuten blieb der SC zwischendurch torlos. Nach dem Ende dieser Serie am 13. Oktober in Waldstetten (1:1)  gelang den Geislingern in zwei Partien nur ein weiterer Treffer.