Testspiele Faurndauer Fußballerinnen vor schwerer Zeit

Cecilia Gaspar (im roten Trikot) wird nicht mehr für Faurndaus Fußballerinnen auflaufen.
Cecilia Gaspar (im roten Trikot) wird nicht mehr für Faurndaus Fußballerinnen auflaufen. © Foto: Peter Poller
Göppingen / MARIANNE MITTNACHT 31.01.2014
Für die Fußballerinnen des FV Faurndau beginnt die Konzentration auf eine schwere Rückrunde. Das Oberliga-Schlusslicht lief zur Überbrückung der langen Winterpause zuletzt mehrmals in der Halle auf.

Einen starken Auftritt zeigten die Faurndauerinnen beim Mitternachtsturnier in Schwäbisch Gmünd. Im Halbfinale zog Regionalligist Sindelfingen mit 1:3 den Kürzeren, das Finale gegen Schwaben Augsburg war von Spannung geprägt und ein Genuss für die Zuschauer. Überraschend, aber verdient gewann der FVF mit 1:0 gegen den Regionalligisten. Beim gut besetzten Heidenheimer Indoor-Cup schied die Faurndauer Mannschaft diesmal nach der Vorrunde aus. Zwei Tage später belegte das Team von Trainer Björn Jacoby beim Hallenturnier des FV 09 Nürtingen Rang drei. Auf dem obersten Podest standen die Faurndauerinnen dann beim Hallenturnier in Deizisau. Im Endspiel wurde der FV 09 Nürtingen mit 3:0 nach Verlängerung besiegt. Tags darauf in Plattenhardt beim Sie-und-Er-Turnier belegte das Mixed-Team des FVF unter wieder den dritten Platz.

Dieses Wochenende sind Faurndaus Fußballerinnen erneut im Dauereinsatz, unter anderem auf Rasen. Der Vorbereitungsplan bis zum Rückrundenauftakt am 16. März gegen Tabellenführer Derendingen hat es in sich, gleich im ersten Test am Samstag um 15.30 Uhr wartet Bundesligist VfL Sindelfingen (Kunstrasen neben dem Glaspalast). Am Sonntag machen die FV-Kickerinnen nochmals einen Abstecher in die Halle, wenn die Vorrunde der Württembergischen Meisterschaft ausgetragen wird. Der FVF spielt ab 10 Uhr in Ilshofen, in der Gruppe B heißen die Gegner Ruppertshofen, Nürtingen, Ellwangen, Neckarhausen II und Langenbeutingen. Die Endrunde findet am 16. Februar statt. Letzter Hallentermin ist am 23. Februar die WFV-Futsal-Meisterschaft in Untertürkheim mit Faurndau als Titelverteidiger.

Dabei müssen die Faurndauerinnen künftig auf Cecilia Gaspar verzichten. Die Defensivspielerin zieht aus beruflichen Gründen Ende Februar nach Saarbrücken. Ihre Mitspielerinnen und Trainer Jacoby bedauern dies: "Das kam völlig überraschend, aber der Beruf geht vor. Sie ist richtig gut in Form gekommen, nachdem sie in der Vorrunde wegen einer Virusgrippe uns einige Zeit nicht zur Verfügung stand." Die langjährige Spielführerin der ungarischen Nationalmannschaft geht schweren Herzens. "Mir hat es mit der Mannschaft sehr viel Spaß gemacht, aber ich musste mich schnell entscheiden und konnte das gute Angebot meines Arbeitgebers nicht ausschlagen", so Gaspar. Menschlich und auch aufgrund ihrer hundertprozentigen Einstellung zum Sport war Gaspar vor allem für junge Spielerinnen ein Vorbild.

Von den Kadermitgliedern zog sich Abwehrspielerin Sara Kreher eine Sehnenentzündung im linken Sprunggelenk zu und muss zwei Wochen pausieren. Wie lange Mittelfeldspielerin Linda Müller noch ausfällt, ist fraglich. Schon in der Vorrunde klagte sie immer wieder über Leistenbeschwerden und musste regelmäßig ausgewechselt werden.

Bis zum Punktspielstart erwartet die Faurndauerinnen eine harte Vorbereitung. Zunächst ging es um die Grundlagenausdauer. "In den kommenden Wochen trainieren wir verstärkt unser Aufbauspiel, da sehe ich schon noch Defizite. Wir werden uns akribisch auf die Rückrunde vorbereiten, ich bin vom Klassenerhalt überzeugt", so die Ansage von Trainer Jacoby.

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