Neunzig Minuten noch, dann ist es überstanden. Interimstrainer Markus Schweizer betreut die Landesliga-Fußballer des SC Geislingen im Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf morgen um 15 Uhr zum letzten Mal, ehe er ins Management wechselt. Nach der „unglücklichen Niederlagenserie“ der vergangenen Wochen wird sich Schweizer am Samstag gegen kurz vor Fünf „etwas erleichtert“ fühlen.

Trotz vieler Pleiten eine „tolle Erfahrung“

Die Gründe für die Talfahrt seit Anfang Mai reichen von fahrlässiger Chancenverwertung über individuelle Aussetzer in der Abwehr bis hin zu viel Pech. „Von jedem war etwas dabei“, sagt der scheidende Coach. Zu bereuen hat er nichts. Die Wochen als Landesligatrainer wertet Markus Schweizer als „tolle Erfahrung“.

Schweizer hofft auf schönen Abschied

Zuletzt ließen ihn seine Schützlinge häufig im Stich, am Samstag sollen sie ihm wenigstens einen schönen Abschied bereiten. Durch einen Heimsieg überholt der SC seinen Gast TSV Weilimdorf und schließt die Runde auf Rang fünf ab, für einen Aufsteiger eine immer noch höchst vorzeigbare Platzierung.

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Der SC verabschiedet morgen ein Quartett


Trainer Markus Schweizer sitzt heute zum letzten Mal auf der Bank, außer ihm werden auch drei Spieler verabschiedet. Der Weilheimer Mario Feldmeier wechselt wohnortnah zum Landesliga-Rivalen TSV Bad Boll, Sezer Güler verlässt den Verein mit noch unbekanntem Ziel. Torwart Jonas Pangel hört aus beruflichen Gründen auf und steht nur noch im absoluten Notfall zur Verfügung.

Dieser Notfall sollte nicht eintreten, der SC beschäftigt künftig drei Torhüter.  Murat Bahadir hat seinen Vertrag verlängert, zudem kommen Paul Heer (VfL Kirchheim) und Max Piegsa (SV Ebersbach). Als weitere Neue stehen bislang Daniel Zuljevic (TSV Bad Boll), Konstantinos Korbiakis (TSV Weilheim) und Jozef Kqiraj (SV Ebersbach) fest.

Nachfolger des scheidenden Trainers Markus Schweizer, das ist schon seit Wochen klar, wird Danijel Avgustinovic.