Fußball Ebersbacher räumen die Bayern aus dem Feld

Deutscher Ü32-Fußballmeister ist der SV Ebersbach.
Deutscher Ü32-Fußballmeister ist der SV Ebersbach. © Foto: Verein
Ebersbach / swp 28.06.2018

Beim AH-Supercup Ü32, der inoffiziellen deutschen Ü32-Meisterschaft, sicherten sich die Fußballer des SV Ebersbach zum ersten Mal den Titel.

Zum vierten Mal in Folge trat der SVE unter den 40 besten Mannschaften Deutschlands bei Ausrichter TSG Hofherrnweiler/Unterrombach an. In einer starken Gruppe mit dem OSC Bremerhaven (Deutscher Meister 2017) qualifizierte sich der SVE mit drei Siegen und einer knappen Niederlage als Gruppenzweiter für das Achtelfinale. Dort wartete der FC Bayern München, der sich souverän mit vier Siegen in vier Spielen durchgesetzt hatte. Von Beginn an dominierte der SVE das Geschehen, erspielte sich gute Gelegenheiten und ließ sehr wenig zu. Den Sieg und dadurch auch viele Sympathien bei den Zuschauern sicherte der Elfmeterkiller im Tor des SVE, Marcel Hofmann. Auch im Viertelfinale gegen den Blumentaler SV und im Halbfinale gegen Gastgeber Hofherrnweiler wollte in der regulären Spielzeit kein Treffer fallen. Im Elfmeterschießen zeigten die SVE-Schützen keinerlei Nerven und verwandelten alle sicher, so dass Hofmann zwei weitere Male zum Matchwinner avancierte.

Für das Finale gegen den Helmstedter SV wurden die letzten Reserven mobilisiert. Nachdem es zur Halbzeit 0:0 gestanden hatte, ging der SVE durch einen herrlichen Freistoß von Dinko Radojevic 1:0 in Führung. Kurz darauf erhöhte Pascal Römpfer nach wunderschönem Zuspiel von Servet Isik auf 2:0. Der HSV erzielte per Strafstoß den Anschlusstreffer, zu mehr reichte es jedoch nicht. Mit dem Schlusspfiff war der Jubel beim deutschen Ü32- Meister SV Ebersbach und seinen Anhänger groß. Den Titel gilt es 2019 in Nordhorn zu verteidigen.

Stehend: Darko Juric, Steffen Ertinger, Elmar Wachtler, Steffen Thierfelder, Steffen Münchinger, Dragan Glavan, Marcel Hofmann, Maik Kühne (Co-Trainer), Jörg Weise (Betreuer). Vorn: Nunzio Ferreri, Dinko Radojevic, Dino Schiavo, Cüneyt Türker, Christoph Kern, Pascal Römpfer (Spielertrainer), Davor Kraljevic, Andreas Pyttel, Matej Bogdanovic. Es fehlen Servet Isik, Ümit Yilmaz, Ricky Tabe.

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