Die Spieler des TKSV Geislingen sanken entkräftet auf den Boden. Sie hatten soeben beim VfB Reichenbach II 2:1 gewonnen und die Meisterschaft der Kreisliga B 8 eingefahren. Die weitaus meisten von ihnen sind Muslime, und die litten, seit Tagesanbruch ohne Essen und Trinken,  unter 90 Minuten intensivem Kampf bei stechender Sonne. Der Ramadan forderte auch nach dem Spiel noch seinen Tribut.

Nicht-Muslime solidarisieren sich mit den Kollegen

Wo andere Meister-Teams rauschende Feste feiern, stieg beim TKSV nur eine Sprudel-Party. Selbst die drei Nicht-Muslime im Kader solidarisierten sich mit den Kollegen. Die eigentliche Aufstiegsfete steigt am kommenden Samstag nach dem letzten Heimspiel. Der Alk kann kommen, am Dienstag endete die religiöse Fastenzeit.

Der TKSV soll das Image einer Fahrstuhlmannschaft loswerden

In der Kreisliga A  geht es kommende Saison ausschließlich ums Überleben. „Wir müssen mal ein paar Jahre in dieser Liga bleiben“, sagt Trainer Tamer Genca, der den TKSV vom Image der Fahrstuhlmannschaft befreien will. Dazu bedarf es einer Reihe von Verstärkungen. Genca will „zehn Neue“ holen, einige haben bereits fest zugesagt.

Den vollständigen Artikel lesen sie morgen, 5. Juni, in der GEISLINGER ZEITUNG