Fußball Beim dritten Versuch soll es klappen

In starker Form ist Keeper Kevin Rombach.
In starker Form ist Keeper Kevin Rombach. © Foto: Peter Poller
Göppingen / Markus Munz 09.11.2018

Vor zwei Auswärtsaufgaben stehen die Oberliga-Fußballer des Göppinger Sportvereins. Am Samstag um 14.30 Uhr spielt die Mannschaft von Trainer Gianni Coveli beim SV Oberachern, Tabellen-13. mit sechs Punkten weniger als die Göppinger. Eine Woche später geht es zum  Schlusslicht Germania Friedrichstal, das sich gerade von Trainer Marcelus Noukiatchom getrennt hat.

„In Oberachern haben wir noch nichts geholt“, weiß Kevin Rombach. Die beiden bisherigen Auswärtsspiele im Ortenaukreis gingen mit 0:2 verloren. Im dritten Oberliga-Jahr will der Göppinger Torhüter etwas Zählbares auf die Rückfahrt mitnehmen – auch, um die Serie von sieben ungeschlagenen Spielen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Coveli muss wie zuletzt gegen den FC Nöttingen auf Gent Cerimi und Simon Frank verzichten. Beide laborieren an Muskelverletzungen. „Den Punkt gegen Nöttingen nehmen wir gerne mit, das Ergebnis war alles in allem gerecht“, erklärt Rombach, „mit ganz viel Glück gewinnen wir das Spiel, aber wenn man so schläft wie wir beim 2:2, geht es nicht. Das hat aber auch irgendwie zu dem ganzen Spiel gepasst.“

Coveli stellte bereits während der ersten Halbzeit von der Fünferabwehr auf eine Viererkette um, um das Zentrum zu stärken, wo Nöttingen Vorteile hatte. „Der Trainer bereitet uns immer top auf die Gegner vor. Das spielerische Element fehlt bei uns vielleicht etwas, aber das machen wir momentan durch Kampfgeist wett“, sagt Rombach, der nach überstandener Knieverletzung seit vier Spielen wieder im Kasten steht. Diese Entscheidung wurde Gianni Coveli abgenommen. In Spielberg musste Marcel Schleicher passen, Rombach rutschte ins Tor und hält seither stärker als zuvor. „Marcel hat seine Sache sehr gut gemacht, hatte dann durch seine Krankheit aber etwas Pech“, sagt Coveli, „wir haben immer gesagt, dass wir zwei richtig gute Torhüter haben. Beide schieben sich gerade gegenseitig an. Deshalb wird Marcel Schleicher auch weiterhin seine Einsätze bekommen. Ich bin froh, dass ich beide habe. Dass der eine spielt, ist keine Entscheidung gegen den anderen.“ Rombach hätte es verstanden, wenn sein Stellvertreter im Tor geblieben wäre. Ein gutes Verhältnis untereinander haben beide immer betont. „Er hat mich super vertreten“, lobt Rombach, „aber ich fühle mich zurzeit auch richtig stark. Das Knie ist okay, ich bin super versorgt worden.“ Markus Munz

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