Fußball Aufsteiger Heiningen setzt nun auf eine Viererkette

Sieht Team gut vorbereitet: Denis Egger.
Sieht Team gut vorbereitet: Denis Egger. © Foto: Cornelius Nickisch
Heiningen / Markus Munz 17.08.2018

Mit dem Heimspiel gegen die TSG Tübingen startet der FC Heiningen am Samstag um 17 Uhr in sein zweites Verbandsliga-Abenteuer. „Ich habe ein positives Gefühl, denn jeder bei uns hat richtig Lust auf die neue Liga und die neuen Aufgaben“, bekräftigt Trainer Denis Egger, der mit einem verbreiterten Kader den Klassenerhalt anpeilt.

Sechs Abgängen stehen elf Neuzugänge gegenüber. Allerdings gibt es mit Lukas Renn und Tobias Rössler auch zwei Langzeitverletzte. Rössler muss nach einem Haarriss am Schienbein operiert werden, den Pechvogel hat es in seiner kurzen Zeit in Heiningen schon zum zweiten Mal richtig erwischt. Darüber hinaus gibt es vor der Premiere die eine oder andere Blessur im Kader zu verzeichnen. Dem Team bescheinigt Egger in der Vorbereitung „eine gute Trainingsqualität, auch die Neuzugänge sind gut integriert. Dass noch nicht alles zu hundert Prozent sitzt, ist klar. Aber es ist gut, dass wir mit einem Heimspiel starten können, das gibt uns insgesamt noch mehr Sicherheit.“ Die Gäste aus Tübingen spielen ihr zweites Verbandsliga-Jahr und belegten als Aufsteiger in der Vorsaison einen starken sechsten Platz.

Egger hat in der Vorbereitung das Heininger System verändert. Statt der in der Landesliga meist praktizierten Dreierkette setzt der 30-Jährige nun in der Abwehr auf eine Viererkette: „Ich will einen Mann mehr im Zentrum haben. Wir haben die komplette Vorbereitung mit Viererkette gespielt und das hat gut geklappt. Aber die Wettkampfpraxis ist natürlich nochmal etwas anderes.“ An seiner Grundausrichtung hat sich nichts geändert, Egger ist ein Trainer, der hinten „so wenig wie möglich zulassen“ will. Die Gegner in der Verbandsliga werden ihre Torchancen noch konsequenter auszunutzen wissen. Wie es nicht geht, zeigte der FC Heiningen vor zwei Wochen im WFV-Pokal und bekam beim Erstrunden-Aus von Bezirksligist SG Schorndorf drei Tore eingeschenkt. „Das war enttäuschend, aber vielleicht für den einen oder anderen auch ein Dämpfer zur rechten Zeit“, erklärt Egger. Mit der Generalprobe, einem 3:2 gegen Vorjahres-Konkurrent TSGV Waldstetten, war der Coach zufrieden, aber es wurmten ihn die Gegentore nach individuellen Fehlern. Welches Gesicht die Startelf haben wird, ließ Egger offen: „Einige Positionen sind gesetzt, aber es gibt noch das eine oder andere Fragezeichen. Einige Spieler konnten in der Vorbereitung nicht alles mitmachen, aber ich habe Auswahl. Wir wollen den Auftakt unbedingt erfolgreich gestalten.“ Markus Munz

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