Torjäger Fabian Czaker brachte den FSV Hollenbach mit seinem 15. Saisontor in der 26. Minute in Führung. Dominik Mader scheiterte fünf Minuten vor der Halbzeit mit einem Foulelfmeter.

Lennart Zaglauer gelang nach der Pause der Ausgleich (67.). Der FC Heiningen stürmte danach munter weiter und wurde in der Schlussphase gnadenlos ausgekontert. Der eingewechselte Sebastian Hack (82.) und Markus Herkert (90.+2) stellten in einer interessanten Verbandsliga-Begegnung das Endergebnis her.

„Hollenbach steht hinten gut und macht aus drei Chancen drei Tore“, ärgerte sich Lennart Ruther. Heiningens Innenverteidiger lieferte sich mit Hollenbachs Zielspieler Czaker einige packende Duelle. „Es war viel Tempo drin, beide Mannschaften hatten ein gutes Umschaltspiel“, erklärte Ruther, „in der ersten Halbzeit hatten wir etwas zu wenig Biss, aber unser Problem war heute die Chancenverwertung.“

Allein Dominik Mader hätte die Gäste abschießen können, doch es war nicht der Tag des letztjährigen Landesliga-Torschützenkönigs. Zunächst schob er den von Andre Kriks herausgeholten Foulelfmeter viel zu lässig ins rechte Eck. Torwart Philipp Hörner hatte richtig spekuliert und konnte den harmlosen Roller sicher aufnehmen. In der 59. Minute schoss Mader eine scharfe Hereingabe von der linken Seite aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Sechs Minuten später öffnete Benjamin Kern den Raum für Kevin Gromer, der von der rechten Seite nach innen flankte. Torwart Hörner stürzte Mader entgegen und konnte dessen nächste Chance vereiteln.

Sein vierter Versuch, diesmal kam die Vorlage wieder von links durch Max Hölzli, ging über das Tor. Danach erlöste Trainer Denis Egger seinen Torjäger a.D. und brachte Samuel Lopes. „Wenn man sich die Statistik anschaut, müssen wir das Spiel von der Zahl der Torchancen her gewinnen“, sagte Edmund Funk. Das hatten auch die Gäste dem Heininger Sportchef bestätigt.

Ob die Heininger nach dem Ausgleich zu viel wollten? „Das nicht, aber wir haben nach dem 1:1 keine Ruhe reingebracht und waren zu hektisch in den Aktionen“, analysierte Funk, „in der ersten Halbzeit sind wir meist nur hinterher gelaufen, da waren wir noch nicht bei 100 Prozent, aber danach war es klar besser. Es war heute definitiv mehr für unsere Mannschaft drin.“

FC Heiningen: Funk – Hölzli, Ruther, Reichert, Rössler (63. Roos), Kriks, Tausch, Kern, Gromer (83. Gümüssu), Mader (73. Lopes), Zaglauer.