AUFGEFANGEN vom 5. Juni 2013

SWP 05.06.2013

Abschied aus Faurndau

Für Jasmin Hommel war die Partie in der Frauenfußball-Oberliga am vergangenen Sonntag in Munderkingen das vorläufig letzte Spiel im Trikot des FV Faurndau. Faurndaus derzeit beste Torschützin muss berufsbedingt eine FVF-Auszeit nehmen. Bisher war Jasmin Hommel als Feldwebel bei der Bundeswehr in Walldürn stationiert, ab Oktober bis Juli nächsten Jahres beginnt ihre Meisterausbildung zum Industriemetallmeister in der Bundeswehr-Ausbildungsstätte in Aachen. "Ich bin schon etwas traurig, denn mir gefällt es sehr in Faurndau, aber die Entfernung ist einfach zu weit", so die Torjägerin zum Abschied. Jasmin Hommel wird während dieser Zeit in der Umgebung von Aachen Fußball spielen, hat aber bereits versprochen, danach wieder für den FV Vorwärts Faurndau auf Torejagd zu gehen.

SC als Vorbild

Wer hätte das gedacht? Die erste Raumdeckung in Deutschland wurde beim SC Geislingen einstudiert. So stand es in der Beilage der Süddeutschen Zeitung vor dem Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Vor 32 Jahren, als der SC noch in der Verbandsliga kickte, führte der Geislinger Trainer Helmut Groß die bis dato völlig unbekannte ballorientierte Raumdeckung ein, schreibt das Blatt weiter. Groß war im Übrigen unter anderem der Lehrmeister von Erfolgscoach Ralf Rangnick, der 2011 mit dem FC Schalke den DFB-Pokal gewann.

VfB-Oldies in Eislingen

Im Rahmen des ENBW-Camps der VfB-Fußballschule in Eislingen trat die VfB-Traditionself gegen die AH des FC Eislingen an. Die in Topbesetzung angetretenen VfB-Legenden um Guido Buchwald, Karl Allgöwer, Hansi Müller, Bernd und Karlheinz Förster, Fritz Walter, Maurizio Gaudino, Andreas Buck, Buffy Ettmayer, Andreas Hinkel und Co. gaben sich keine Blöße und gewannen standesgemäß mit 10:2 und brillierten mit technischen Finessen. Auf der Bank der VfB-Traditionself saß mit Jürgen Sundermann ebenfalls ein alter Bekannter.

Abschied von Frisch Auf

Herzlich fiel die Verabschiedung von drei Frisch-Auf-Spielern nach dem Heimspiel gegen Flensburg/Handewitt aus: Michael Haaß, Pavel Horak und Maximilian Schubert wurden von den 5200 Zuschauern, unter ihnen Baden-Württembergs Kultus- und Sportminister Andreas Stoch, in der Arena mit Sprechchören gefeiert, während auf den Monitoren in der Halle Bilder mit Szenen aus den vergangenen Jahren mit dem Trio gezeigt wurden. Viel Applaus gab es für jeden Akteur nach der Laudatio durch Frisch-Auf-Geschäftsführer Gerd Hofele, der auch die beiden EHF-Pokalsiege in den Jahren 2011 und 2012 ansprach, an denen das Trio seinen Anteil hat. Anschließend gab es für Haaß, Horak und Schubert Blumen und ein großes Bildporträt, ehe sich die Teamkollegen mit Blick auf die Vereinswechsel umarmten. Mannschaftskapitän Michael Haaß dankte den Frisch-Auf-Fans schließlich für die Unterstützung "in einer schwierigen Saison" und gab bekannt, dass die Mannschaft anschließend Freibier ausschenke.

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