Fußball „Will etwas zurückgeben“

Der Neue im Vorder-, der Alte im Hintergrund: Denis Egger übernahm das Traineramt beim Fußball-Landesligisten FC Heiningen von Tobias Flitsch, der beim SSV Ulm 46 angeheuert hat. Foto: Cornelius Nickisch
Der Neue im Vorder-, der Alte im Hintergrund: Denis Egger übernahm das Traineramt beim Fußball-Landesligisten FC Heiningen von Tobias Flitsch, der beim SSV Ulm 46 angeheuert hat. Foto: Cornelius Nickisch © Foto: Cornelius Nickisch
Heiningen / Von Andreas Böhringer 24.12.2016

Da gab’s nicht viel zu überlegen“, sagt Denis Egger zu seinem Aufstieg vom Assistenz- zum Cheftrainer beim Fußball-Landesligisten FC Heiningen. Der Entscheidungsprozess ging schnell bei dem 28-Jährigen, der seit Saisonbeginn Co-Trainer von Tobias Flitsch ist und nun den langjährigen Übungsleiter beerbt, der die Chance ergriff und beim Regionalligisten SSV Ulm 46 das Co-Trainer-Amt übernimmt.

„Ich habe viel von Flitsch gelernt und wollte noch viel von ihm mitnehmen“, meinte Egger und kündigte keine großen Änderungen im Spielstil an: „Ähnlichkeiten, wie wir Fußball sehen, sind klar vorhanden. Ich will auch auf das gegnerische Tor spielen, bin aber gelernter Defensivspieler, weshalb ich großen Wert darauf lege, wenige Chancen zuzulassen. Letztlich ist es wichtig, dass jeder Spieler seine Aufgabe kennt.“

Egger, der als Spieler unter anderem für den Kreis-Konkurrenten SV Ebersbach auflief, war vor seiner Heininger Zeit für zweieinhalb Jahre der verantwortliche Mann bei Bezirksligist TV Nellingen. „Ich bin ehrgeizig und zielstrebig“, beschreibt sich der B-Lizenz-Inhaber selbst. „Ich bin nach Heiningen gekommen, um von einem erfahrenen Mann wie Flitsch zu lernen. Ich sah es nicht als Sprungbrett an, deshalb ist es natürlich überraschend, dass es so schnell ging“, kann Egger die Entwicklung noch nicht wirklich realisieren. „Es gab viel Zuspruch von Leuten im Verein, das gibt ein gutes Gefühl und zeigt, dass ich wohl was richtig gemacht habe. Diesen Leuten will ich etwas zurückgeben. Insgesamt macht es mir hier unheimlich viel Spaß. Es ist eine tolle Aufgabe in einem ambitionierten Klub, und ich bin heiß drauf.“

Nach dem großen Umbruch im Sommer hat sich der Voralb-Verein in der Spitzengruppe festgesetzt und zählt zu den Mitfavoriten. „Ein Riesenpotenzial ist hier vorhanden. Das gilt es in der Vorbereitung zu entfalten. Ich gehe davon aus, dass wir eine tolle Rückrunde spielen werden“, erklärt Egger, der seine Schützlinge am 15. Januar zum Trainingsauftakt bittet. Bis dahin sollen neben einem weiteren Torhüter noch zwei Verstärkungen kommen. Egger: „Wir stehen kurz vor dem Abschluss. Die Planungen sind schon weit fortgeschritten.“

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