FCH Wittek und Beermann zurück in der Innenverteidigung

Heidenheim / Thomas Jentscher 27.10.2016
Timo Beermann und Mathias Wittek meldeten sich im DFB-Pokal-Spiel gegen den VfL Wolfsburg erfolgreich in Heidenheims Innenverteidigung zurück.

Rechtzeitig zum Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg (das Heidenheim 0:1 verlor) waren die FCH-Abwehrspieler wieder fit – und machten gegen Wolfsburg durchaus ein gutes Spiel. Viele Chancen ließen die Heidenheimer nicht zu, auch Mario Gomez war weitgehend abgemeldet, nur eben nicht in der 49. Minute.

Es war eine komische Szene, bei der ein Wolfsburger zunächst weggerutscht war. „Wir hätten auch gern so ein Kullertor geschossen, aber danach fragt nachher keiner mehr“, ärgert sich Mathias Wittek, der dann in der Nachspielzeit sogar selbst noch die Chance zu Ausgleich hatte. „Der Ball war relativ frei und ich wollte mit allem was ich habe, draufzimmern, aber dann hat sich einer davor geworfen. Wir haben bei vielen Chancen einfach nicht den Killerinstinkt bewiesen“, sagt Wittek, der doch einen positiven Aspekt mitnehmen konnte: „Wir waren haarscharf dran, den Favoriten aus dem Pokal zu kegeln.“ Natürlich freute sich der 27-Jährige auch, nach Verletzungspause und Krankheit wieder auf dem Platz zu stehen, musste freilich auf die Zähne beißen. „Am Ende habe ich ein bisschen Krämpfe gehabt und die Luft war ein bisschen wenig, aber das ist normal nach fünf Wochen.“

Ganz ähnlich erging es Timo Beermann, der sein erstes Spiel seit dem verletzungsbedingten Ausscheiden gegen Braunschweig absolvierte. „Am Ende hat schon das ein oder andere etwas gezwickt“, so der 25-Jährige, der erst am Sonntag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Überraschenderweise war es ja der zweite Innenverteidiger, der ganz am Ende ebenfalls eine Chance zum Ausgleich hatte. „Wir wollten in den letzten Minuten lange Bälle spielen, deshalb sind Mathias und ich mit vorne rein“, erklärt Beermann, der mit seinem Schuss aus der Drehung am Wolfsburger Keeper Diego Benaglio scheiterte.

Die Niederlage sei sehr bitter, aber ärgern will sich Beermann deshalb nicht: „Jetzt sind wir alle enttäuscht, aber ich denke, dass wir bis Sonntag die Köpfe wieder oben haben – ich denke nicht, ich weiß es.“