3. Liga VfR Aalen: Geht auch Trainer Ruthenbeck?

10.06.2015
Bitter: Dem VfR Aalen laufen nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga nicht nur die Spieler sowie Mitglieder der Führungsriege davon, sondern wohl auch Trainer Stefan Ruthenbeck, was Präsident und Geldgeber Berndt-Ulrich Scholz sehr verärgert.
In einer äußerst schwierigen Situation befindet sich der VfR Aalen. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga verlassen zum einen sehr viele Spieler den Verein, so unter anderem Außenverteidiger Arne Feick. Zudem besteht die Führungsriege des VfR nach dem Rücktritt von Vize-Präsident Georg Ruf und dem Umstand, dass Geschäftsführer Ferdinand Meidert bis Ende Juni (bis dahin gilt auch sein Arbeitsvertrag) krankgeschrieben ist, nur noch aus Präsident Berndt-Ulrich Scholz.

Darüber hinaus gibt es weiterhin ein Tauziehen um Trainer Stefan Ruthenbeck, der trotz laufenden Vertrags zur SpVgg Fürth wechseln möchte. Dies wiederum hat Scholz verärgert: „Ich habe für den Verein mit 5,6 Millionen gebürgt, damit dieser Trainer eine neue Mannschaft in der 3. Liga aufbauen kann. Unter dieser Prämisse habe ich das überhaupt gemacht – und nun will er plötzlich weg“, erklärte Scholz gegenüber den „Aalener Nachrichten“. In der kommenden Woche soll es in dieser Angelegenheit in Frankfurt ein Schlichtungsverfahren geben.