2. Liga Verhoek rettet dem FCH ein 1:1 in Aue

Aue / Thomas Grüninger 17.12.2017
Es lief schon die Nachspielzeit in Aue, als John Verhoek beim Zweitliga-Gastspiel des 1. FC Heidenheim im Erzgebirge noch der Ausgleichstreffer gelang.

Der Niederländer konnte nach einer Ecke von Marc Schnatterer, die zu kurz abgewehrt wurde, den Ball noch über die Linie bugsieren und belohnte damit sein Team für die Offensivbemühungen nach der Pause. Lange hatte es so ausgesehen, als sollte sich der FCH mit der zweiten 0:1-Niederlage in Serie in die Zweitliga-Winterpause verabschieden. Letztlich aber war der am Ende etwas glücklich zustandegekommene Punktgewinn aufgrund der Steigerung nach der Pause fraglos verdient.

Vor 6500 Zuschauern im Erzgebirge-Stadion taten sich die Heidenheimer vor allem in der Anfangsphase schwer und gerieten schon früh in Rückstand. In der achten Minute reagierte Mathias Wittek nach einem Pass auf den durchgestarteten Cebio Soukou zu spät. Der Auer, der schon in der Vorwoche beim 1:0-Sieg gegen Darmstadt erfolgreich war, tunnelte bei seinem Torschuss noch Innenverteidiger Timo Beermann. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Heidenheimer vors Tor der Gastgeber und hatten in der Folge Chancen durch Verhoek und Schnatterer. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab Maxi Thiel, der nach einem Pass von Kolja Pusch in der 39. Minute an Aues Schlussmann Martin Männel scheiterte.

Nach der Pause brachte Trainer Frank Schmidt den zuletzt verletzten Sebastian Griesbeck für Norman Theuerkauf und beorderte Mathias Wittek in die Innenverteidigung. Der FCH erhöhte nun den Druck, Aue kam kaum noch zu Gegenangriffen. Allerdings fehlte vorne lange Zeit die Durchschlagskraft. Erst als kaum noch jemand mit dem Ausgleichstreffer rechnete, gelang den Heidenheimern doch noch das 1:1, das im Abstiegskampf noch Gold wert sein kann.

Weniger erfreulich aus Heidenheimer Sicht: Sowohl Marcel Titsch-Rivero als auch Sebastian Gtriesbeck sahen die fünfte Gelbe Karte und sind damit fürs erste Punktspiel im neuen Jahr gegen Eintracht Braunschweig (24. Januar) jeweils gesperrt. Sie können jedoch am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel