Wechsel TKSV Giengen: Co-Trainer Türkmen soll es richten

Vorgänger und Nachfolger: Lange Zeit haben Wilfried Welsch (links) und Lacin Türkmen) beim Fußball-Kreisligisten TKSV Giengen zusammengearbeitet. Nachdem sich der Verein von Welsch getrennt hat, übernimmt Türkmen das Traineramt.
Vorgänger und Nachfolger: Lange Zeit haben Wilfried Welsch (links) und Lacin Türkmen) beim Fußball-Kreisligisten TKSV Giengen zusammengearbeitet. Nachdem sich der Verein von Welsch getrennt hat, übernimmt Türkmen das Traineramt. © Foto: Sabrina Balzer
Giengen / Edgar Deibert 29.12.2017
Der Tabellen-14. möchte damit für frischen Wind sorgen.

Wie sich die Zeiten ändern können, auch – oder vor allem – im Sport. Nach der Verpflichtung von Wilfried Welsch zur Saison 2016/17 träumte der Türkische Kultur- und Sportverein Giengen vom Aufstieg in die Bezirksliga. Nach Rang acht im Vorjahr, überwintert der TKSV allerdings auf einem enttäuschenden 14. Platz.

Auf die sportliche Situation habe der Verein reagiert und sich von Trainer Welsch nach knapp eineinhalb Jahren getrennt, sagt Vorstandsvorsitzender Özgür Özdemir. Menschlich betrachtet sei das Verhältnis dabei sehr gut gewesen, so habe man Welsch einen Platz im Vereins-Vorstand angeboten, was dieser aber abgelehnt habe.

Nun möchte der Verein für sportlich frischen Wind sorgen, so Özdemir weiter. „So ist das Fußballgeschäft nun einmal. Dann muss der Trainer gehen. Es geht um den Verein.“

Der Nachfolger ist mit Lacin Türkmen auch schon gefunden. Der 30-Jährige fungierte in den vergangenen eineinhalb Jahren unter Welsch als Co-Trainer und erhält vom Verein „bis auf weiteres“ die Chance, sich zu beweisen, so Özdemir. Türkmen kenne den Verein und sei für diesen immer da gewesen.

Welsch selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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