Kreis Heidenheim Saisonstart: Die stärkste Bezirksliga aller Zeiten?

Hand drauf: Die TSG Nattheim um (von links) Robin Schürle, Rückkehrer Tobias Hochholzner und Franz Fischer möchte wieder oben mitspielen. Reicht es gar für die Meisterschaft?
Hand drauf: Die TSG Nattheim um (von links) Robin Schürle, Rückkehrer Tobias Hochholzner und Franz Fischer möchte wieder oben mitspielen. Reicht es gar für die Meisterschaft?
Kreis Heidenheim / Edgar Deibert 16.08.2018
Vizemeister Waldhausen, Landesliga-Absteiger Bettringen, das verstärkte Neresheim – und Nattheim sind die Topfavoriten der neuen Runde.

Spieglein, Spieglein an der Wand . . . Ein Name fällt besonders häufig, wenn man nach den Titelfavoriten für die kommenden Saison, die am Wochenende beginnt, fragt: Waldhausen. Lange Zeit führte die Mannschaft von Trainer Jens Rohsgoderer die Tabelle an, kurz vor Schluss wurde sie aber doch noch vom FV Sontheim abgefangen und belegte punktgleich nur den zweiten Platz. Auch der Aufstieg über die Relegation klappte nicht.

„Es liegt nahe, dass die Konkurrenz uns nennt“, ist sich Rohsgoderer bewusst. „Wir stehen im Fokus, das ist durchaus nachvollziehbar.“ Allerdings erwartet der Waldhausener Coach auch andere Mannschaften weit oben: Nattheim, Neresheim und Bettringen.

Ähnlich sieht es auch Patrik Bartak. Der Trainer der TSG Schnaitheim nennt allerdings auch den VfL Gerstetten und erwartet insgesamt eine Bezirksliga, die „so stark wie noch nie“ sein wird.

Dazu beitragen könnte auch das verstärkte Neresheimer Team. Dieses habe bei der Aalener Stadtmeisterschaft gezeigt, dass in ihm eine Menge Qualität stecke, sagt Waldhausens Coach Rohsgoderer. Als „Geheimfavorit“ sieht der 41-Jährige zudem die TSG Nattheim. Diese haben sich zum Beispiel mit Innenverteidiger Florian Horsch (Waldhausen) verstärkt.

Ein anderer Nattheimer Neuzugang wird dagegen lange Zeit ausfallen. Im Testspiel gegen Bezirksliga-Absteiger SSV Aalen (7:0) blieb Marco Pfeffer (Neresheim) bei einem normalen Laufduell im Rasen hängen und verdrehte sich sein rechtes Knie. Eine Untersuchung brachte die bittere Diagnose Kreuzbandriss. Nun fällt Pfeffer, der laut Klaus Beyrle, der zusammen mit Thomas Lieb das Nattheimer Trainergespann bildet, ein Startelfkandidat gewesen ist, auf unbestimmte Zeit aus.

Ballkünstler abseits des Rasens: Thomas Lieb, der zusammen mit Klaus Beyrle das Trainergespann beim Meisterschafts-Mitfavoriten TSG Nattheim bildet, kann noch einiges an der Kugel.
Ballkünstler abseits des Rasens: Thomas Lieb, der zusammen mit Klaus Beyrle das Trainergespann beim Meisterschafts-Mitfavoriten TSG Nattheim bildet, kann noch einiges an der Kugel.

Davon abgesehen sei die Vorbereitung normal verlaufen. „Auch uns hat die Hitze etwas geschlaucht“, so Beyrle, der betont bescheiden auftritt. Natürlich möchte die TSG Nattheim wieder guten Fußball spielen und sich nicht auf dem Erreichten ausruhen.

Tritt betont bescheiden auf: Klaus Beyrle.
Tritt betont bescheiden auf: Klaus Beyrle.

Schließlich sprang in der vergangenen Spielzeit, der Premierensaison des Duos Beyrle/Lieb, der dritte Tabellenplatz heraus. Allerdings sagt Beyrle auch: „Wir bewerten das nicht über und flippen aus. Im Gegenteil, wir bleiben auf dem Boden.“ In einigen Spielen hätte Nattheim laut dem 48-Jährigen etwas Glück gehabt. „Diese hätten auch in die andere Richtung laufen können. Wir haben aber oft zur richtigen Zeit das Tor geschossen.“

Nun wolle die TSG aber auch nicht stehen bleiben. „Wir haben ein paar Reizpunkte gesetzt und sind zum Beispiel im taktischen Bereich noch mehr in die Tiefe gegangen“, so Beyrle. Letztlich bleibe es dabei: Die TSG Nattheim stehe für eine gute Offensive und sei eine Mannschaft, die nach vorne spielt.

Hand drauf: Die TSG Nattheim um (von links) Robin Schürle, Rückkehrer Tobias Hochholzner und Franz Fischer möchte wieder oben mitspielen. Reicht es gar für die Meisterschaft?
Hand drauf: Die TSG Nattheim um (von links) Robin Schürle, Rückkehrer Tobias Hochholzner und Franz Fischer möchte wieder oben mitspielen. Reicht es gar für die Meisterschaft?

Im Tor hat Nattheim weiterhin eine Art Luxusproblem: Mit Matthias Nannt und Tobias Schuh stehen zwei Torhüter zur Verfügung, die es beide verdient hätten, die Nummer eins zu sein. Bereits am Ende der vergangenen Saison wechselten sich Schuh/Nannt alle paar Spiele ab. Und so ähnlich soll es in Nattheim zunächst weiterlaufen, sagt Beyrle und fügt an: „Die beiden sind sehr eng beieinander.“

Die TSG Nattheim

Zugänge: Tobias Hochholzner (TSV Göggingen), Marco Pfeffer (SV Neresheim), Florian Horsch (SV Waldhausen), Niklas Zimmermann (TSG Schnaitheim)

Abgänge: Dennis Lichtfuß (VfL Gerstetten), Felix Schieszl (FV Sontheim), Daniel Trinkle, Matthias Budweiser (beiden pausieren)

Trainer: Klaus Beyrle, Thomas Lieb (seit 2017)

Saisonziel: das gute Ergebnis aus der letzten Saison bestätigen

Favoriten: SV Waldhausen

VfL Gerstetten: Neuer Trainer – altes Problem

Sebastian Knäulein geht in seine Premierensaison als Coach. Zudem soll Nico Hering für neuen Schwung sorgen.

Zwar trug Sebastian Knäulein nur eine Saison das Trikot des VfL Gerstetten. Allerdings blieb ihm diese in Erinnerung. „Es war ein sehr schönes Jahr“, sagt der 37-Jährige. Nach einem Auslandsaufenthalt in Australien zog Knäulein allerdings nach Sontheim – und lief deswegen für den FV auf. Der Kontakt zu Gerstettens Abteilungsleiter Hans Mültz riss aber nie ab, deswegen konnte sich Knäulein vorstellen, seine erste Trainerstation beim VfL anzutreten.

Antreiber des Gerstetter Offensivspiels: Co-Trainer Marcel Kässmeyer und Edis Yoldas (am Ball).
Antreiber des Gerstetter Offensivspiels: Co-Trainer Marcel Kässmeyer und Edis Yoldas (am Ball).

Aus Verbundenheit zu seinem ehemaligen Verein blieb sein Pass allerdings in Sontheim, wo er noch in der Alte-Herren-Mannschaft aufläuft – und zudem den B-Schein macht. Sowieso käme die Position als Spielertrainer für ihn nicht in Frage, betont Knäulein. Schließlich wolle er sich auf seine Aufgabe zu einhundert Prozent konzentrieren.

Der Anfang in Gerstetten sei ganz gut gelaufen, auch wenn die Trainingsbeteiligung gerade zur Urlaubszeit „suboptimal“ gewesen sei. Aufgrund des eh schon dünnen Kaders – ein Problem, dass man beim VfL schon kennt – seien teilweise nur zehn Spieler im Training gewesen, erzählt Knäulein. Nur wenn alle da sind, sehe es für die Saison gut aus. Es dürften sich aber nicht viele verletzen, fügt der VfL-Coach an.

Neuer Gerstetter Trainer: Sebastian Knäulein.
Neuer Gerstetter Trainer: Sebastian Knäulein.

Mit Nico Hering können die Gerstetter einen interessanten Neuzugang vermelden. Der 23-Jährige lehnte lange Zeit Angebote höherklassige Vereine ab, wechselte aber vom SV Mergelstetten (Kreisliga A 3) zum Landesligisten TV Echterdingen. Doch noch während der Vorbereitung löste Hering seinen Vertrag wieder auf und ging zum VfL Gerstetten. Weil hier inzwischen auch Enes Say spielt (13 Tore, 20 Vorlagen in der vergangenen Saison für Mergelstetten).

Auch unter ihm soll der VfL attraktiven und offensiven Fußball spielen. „Bei den Spielern, die wir haben, ist es die einzige Option“, sagt Knäulein.

Der VfL Gerstetten

Zugänge: Nico Hering (TV Echterdingen), Dennis Lichtfuß (TSG Nattheim), Enes Say (SV Mergelstetten), Adrian Seibold (TSV Gussenstadt), Steffen Söllner (TSV Heubach)

Abgänge: Oguzhan Cay (SV Neresheim), Kevin Damrose (Türkspor Heidenheim), Maximilian Horst (AC Milan Heidenheim), Stefan Senlikoglu (TSG Schnaitheim), Julian Polzer, Nico Seibold (beide Karriereende)

Trainer: Sebastian Knäulein (neu)

Saisonziel: Platz unter den ersten 5

Favoriten: SV Waldhausen, TSG Nattheim, SG Bettringen

TSG Schnaitheim: Kolb soll neue Impulse geben

Der Angreifer feiert nach langer Verletzungspause sein Comeback. Ein Saisonziel gibt es nicht.

Mit der Vorbereitung ist Patrik Bartak grundsätzlich zufrieden. „Wir hatten die üblichen Probleme von Kreis- und Bezirksliga-Mannschaften und waren nie vollzählig“, sagt der Trainer der TSG Schnaitheim, fügt aber an, dass die Testspielergebnisse gut waren. „Wir haben zwar nur gegen Kreisligisten gespielt, aber keine Niederlage kassiert. Wir sind gewappnet“, so der 33-Jährige.

Alles im Griff: Trainer Patrik Bartak gibt auch den Ton bei der TSG Schnaitheim an.
Alles im Griff: Trainer Patrik Bartak gibt auch den Ton bei der TSG Schnaitheim an.

Und natürlich freue er sich auf den Ligastart. „Wir haben die Schnauze voll von der Vorbereitung“, bringt es Bartak auf den Punkt. Für die Saison gibt es allerdings kein offizielles Ziel. Drei bis fünf Teams, darunter Waldhausen, Bettringen, Gerstetten, Neresheim und Nattheim, erwartet Bartak ganz oben in der Tabelle. Für Schnaitheim werde es aber darum gehen, den „nächsten Schritt zu machen“, betont Bartak.

Nach dem neunten Platz in der Saison 2016/17 belegten die Schnaitheimer in der vergangenen Spielzeit den zehnten Rang. Dabei musste Bartak fast die gesamte Saison auf Matthias Kolb, der so etwas wie das Herz des Schnaitheimer Spiels darstellt, verzichten (Mittelfußbruch). Der 32-Jährige sei aber nun wieder fit und habe auch die gesamte Vorbereitung ohne Probleme mitgemacht. „Er wird uns sicher gut tun“, ist sich Coach Bartak sicher.

Genug Schweiß in der Vorbereitung vergossen: Auch für die TSG Schnaitheim (rechts Matthias Kolb) geht es am kommenden Wochenende in der Fußball-Bezirksliga los.
Genug Schweiß in der Vorbereitung vergossen: Auch für die TSG Schnaitheim (rechts Matthias Kolb) geht es am kommenden Wochenende in der Fußball-Bezirksliga los.

Zudem sollen besonders die beiden Neuzugänge Paul Mager und Lukas Weireter (kam vom TV Steinheim) das Team weiterbringen. Wobei Mager (brachte es in der Vorsaison bei der Spielgemeinscaft Oberkochen/Königsbronn in der Kreisliga A 3 auf 19 Tore und 21 Vorlagen) zu Beginn der Vorbereitung noch an einem Bänderriss laborierte, den er sich im letzten Saisonspiel zugezogen hat.

Die TSG Schnaitheim

Zugänge: Paul Mager (SG Königsbronn/Oberkochen), Lukas Weireter (TV Steinheim), Stefan Senlikoglu (VfL Gerstetten)

Abgänge: Luis May (FV Unterkochen), Niklas Zimmermann (TSG Nattheim), Dennis Gessler (SF Rammingen)

Trainer: Patrick Bartak (seit 2015)

Saisonziel: keine Angabe

Favoriten: keine Angabe

AC Milan Heidenheim: Verletzungssorgen trüben Vorfreude

Die Urlaubszeit lässt grüßen: In der Sommervorbereitung steht kaum einem Trainer der gesamte Kader zur Verfügung. Doch beim AC Milan Heidenheim nimmt es extreme Ausmaße an. Teilweise hätten ihm 14 bis 15 Spieler gefehlt, sagt Dusko Cuckovic. Die Vorbereitung – bis auf die ersten zwei Wochen – sei daher „alles andere als gut“ verlaufen, so der Milan-Trainer.

Nachdenklich: Trainer Dusko Cuckovic weiß, dass Aufsteiger Milan vor einer schwierigen Saison steh.
Nachdenklich: Trainer Dusko Cuckovic weiß, dass Aufsteiger Milan vor einer schwierigen Saison steh.

Zudem plagen den Aufsteiger Verletzungssorgen. So geht Cuckovic davon aus, dass Arkin Gülperi, Dominic Hannemann (beide Leistenprobleme) und Sefa Baytemur (krank) – drei potenzielle Stammspieler – vier bis sechs Wochen ausfallen werden. Zudem sei Vize-Kapitän Sercan Tunceli noch nicht wieder ganz fit.

Zu allem Überfluss hat der AC Milan Heidenheim zwei kurzfristige Abgänge zu verkraften. Halil Hajtic (erzielte in der vergangenen Aufstiegssaison 12 Tore und bereitete 14 vor) und Senad Camic (4 Tore, 3 Vorlagen) haben den Verein in Richtung des Ligakonkurrenten SV Neresheim verlassen.

Auch auf ihm ruhen die Hoffnungen: Stürmer Tobias Riek erzielte in der vergangenen Saison 17 Tore.
Auch auf ihm ruhen die Hoffnungen: Stürmer Tobias Riek erzielte in der vergangenen Saison 17 Tore.

„Es wird eine schwierige Saison“, macht sich Dusko Cuckovic keine Illusionen. Das Ziel könne daher nur Klassenerhalt heißen. Zuletzt stieg der AC Milan Heidenheim zur Saison 2014/15 in die Bezirksliga auf, es folgte allerdings als Tabellenvorletzter der sofortige Wiederabstieg. Coach Dusko Cuckovic war damals als Spieler dabei. Und natürlich würde er auf so eine erneute Erfahrung gerne verzichten.

Zur jungen Mannschaft sind aber auch zwei erfahrene Spieler dazugestoßen. Maximilian Horst spielte bereits für Türkspor Heidenheim und den VfL Gerstetten in der Bezirksliga (sieben Einsätze in der vergangenen Saison). Auch Mohamed Osman (zuletzt bei der SG Oberkochen/Königsbronn in der Kreisliga A 3) hat schon für verschiedene Vereine in der Bezirksliga gespielt (Unterkochen, Ebnat und Neresheim).

Zwar hätten die Abgänge und die Verletztenliste die Pläne „über den Haufen geschmissen“, wie Dusko Cuckovic sagt. Allerdings möchte der Coach an der Spielweise und taktischen Ausrichtung der Vorsaison festhalten.

„Es ist eine große Herausforderung für uns. Aber Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden“, sagt Dusko Cuckovic kämpferisch und fügt an. „Man steigt ja nicht nach zwei oder drei Spielen ab, sondern am Ende der Saison.“

Spätestens in vier bis sechs Wochen soll sich die personelle Situation entspannen, hofft Dusko Cuckovic. „Dann sehen wir, was in uns wirklich steckt.“

AC Milan Heidenheim

Zugänge: Maximilian Horst (VfL Gerstetten), Mohamed Osman (SG Königsbronn/Oberkochen), Thomas Kardas (Unbekannt), Paul Sigaev (TSV Herbrechtingen), Armend Nuraj (SSV Dillingen), Dirk Imrich (VfL Gerstetten II), Giosue Gammaro (SV Mergelstetten II), Peter Kiesel (RSV Oggenhausen), Amir Werner (17, A-Junioren SG Schnaitheim/Großkuchen/Nattheim)

Abgänge: Giorgio Genova (SG Heldenfingen/Heuchlingen), Danny Ajami (Unbekannt), Timur Daler (Unbekannt), Panagiotis Demirtzoglou (FV Burgberg), Robin Klenz (TSG Hofherrnweiler-Unterrombach), Dave Hindenburg (BSC Fortuna Glienicke), Peter Kiesel (SV Mergelstetten), Muhamed Hajtic, (AC Milan Heidenheim II), Dirk Imrich (AC Milan Heidenheim II), Istvan Jenei (AC Milan Heidenheim II), Giuseppe Pio Viola (AC Milan Heidenheim II), Jaroslaw Klamann (AC Milan Heidenheim), Halil Hajtic, Senad Camic (beide SV Neresheim), Alexander Feidel (SV Großkuchen)

Trainer: Dusko Cuckovic (seit 2015)

Saisonziel: Klassenerhalt

Favoriten: SG Bettringen, SV Waldhausen, TSG Nattheim

SV Neresheim: Neubeginn nach Umbruch

Die Härtsfelder um den Giengener Trainer Sven Palinkas könnten wieder zu den Topteams der Liga gehören.

Lange war der SV Neresheim in der Vorsaison Vorletzter, letztlich gelang doch ein eher komfortabler Klassenerhalt. Ruhiger wurde es erst Ende März, als Sven Palinkas vom Co-, zum Cheftrainer befördert wurde. Der 37-Jährige war damit der dritte Coach in der Saison.

Seit Ende März Neresheimer Trainer: Sven Palinkas
Seit Ende März Neresheimer Trainer: Sven Palinkas

Zur neuen Spielzeit hat der SVN einen Umbruch vollzogen und „reinen Tisch“ gemacht, wie es Palinkas ausdrückt. „Wir wollen mehr Disziplin reinkriegen, haben zudem viele junge und willige Spieler dazu bekommen“, sagt der Trainer. Drei kommen dabei aus der eigenen Jugend, dazugestoßen sind aber auch erfahrene Akteure wie Oguzhan Cay (VfL Gerstetten), Halil Hajtic und Senad Camic (AC Milan Heidenheim), die schon höherklassig gespielt haben. Unumstrittener Führungsspieler ist dabei Denis Werner, der bereits in der Winterpause vom Verbandsligisten TSV Essingen dazustieß.

Ausnahmespieler in der Bezirksliga: Denis Werner (am Ball) führt den wiedererstarkten SV Neresheim an.
Ausnahmespieler in der Bezirksliga: Denis Werner (am Ball) führt den wiedererstarkten SV Neresheim an.

Die Testspielergebnisse sprechen eine klare Sprache, der SVN dürfte unter den Topteams zu finden sein. So gewannen die Neresheimer den Aalener Stadtpokal und schlugen dabei den Ligakonkurrenten Waldhausen (1:0) und die U 19 des VfR Aalen (2:1). Die Vorbereitung sei ihm dabei „fast schon zu glatt gelaufen“, sagt Coach Palinkas, der in Giengen wohnt. Er wisse, dass es nicht selbstverständlich sei, dass das Team bereits jetzt so gut harmoniere. Auf der anderen Seite betont Palinkas aber auch: „Die Vorbereitung ist das eine, wenn es um Punkte geht, etwas anderes.“

SV Neresheim

Zugänge: Oguzhan Cay (VfL Gerstetten), Halil Hajtic, Senad Camic (beide AC Milan Heidenheim), Dario Cutura (SV Ebnat), Fabio Leopardi (TV Bopfingen), Artur Midler (Normannia Gmünd), Ersin Coban (TSG Hofherrnweiler/Unterrombach), Flavio Herzberger (eigene Jugend), Tamas Kiener (reaktiviert), Daniel Wagner (RV SpVgg Ohmenheim), Steven Jochim (eigene Jugend)

Abgänge: Manuel Illenberger (SG Heldenfingen/Heuchlingen), Daniel Frosch (TV Bopfingen), Adrian Walther, Eniz Bulut, Bernd Klein (alle SSV Aalen), Jens Wirth (SV Asselfingen), Miguel Cornelius (Pausiert), Jonas Fischer (SG Auernheim/SV Neresheim)

Trainer: Sven Palinkas (seit 2018)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Favoriten: SV Waldhausen, SG Bettringen

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