Fans Rund ums Spiel gegen Dynamo Dresden blieb es zumeist ruhig

Erhöhte Polizeipräsenz beim vergangenen Heimspiel des 1. FC Heidenheim.
Erhöhte Polizeipräsenz beim vergangenen Heimspiel des 1. FC Heidenheim. © Foto: Edgar Deibert
Heidenheim / Edgar Deibert 24.10.2016
Rund ums Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen Dynamo Dresden zeigte die Polizei erhöhte Präsenz. Der Redaktion der Heidenheimer Zeitung wurde ein Fall körperlicher Gewalt per Facebook gemeldet.

Das Zweitligaspiel zwischen dem FCH und Dynamo Dresden wurde von einem erhöhten Polizeiaufgebot begleitet (wir berichteten). Vor allem am Bahnhof sowie rund um die Voith-Arena waren die Beamten präsent. Dies zeigte wohl Wirkung.

Am Sonntagnachmittag zog die Polizei jedenfalls vorerst ein positives Fazit. Lediglich auf zwei Dresdner Fans, die in den Innenraum des Stadions gelangt waren, wartet eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Auch auf „Twitter“ gab die Polizei Ulm den anreisenden Dresdner Fans Tipps, etwa zum angebotenen Busshuttleservice. Oder aber kommentierte Vorgänge, wie etwa den Einsatz von Pyrotechnik zu Beginn der zweiten Halbzeit auf der Gästetribüne.

Über die Facebookseite der HZ nahm allerdings ein Leser Kontakt zur Redaktion auf. Er gab an, von drei alkoholisierten Dresdner Fußballfans vor seinem Elternhaus, im Beisein seiner Freundin, verprügelt worden zu sein. Den Vorfall habe er zur Anzeige gebracht.

Insgesamt sei das Spiel „gut geplant“ gewesen, hieß es auch von Seiten des Fanprojekts Dresden. Eine Mitarbeiterin lobte die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften und dem Ordnungsdienst.