Heidenheim Roger Prinzen: einst Stammspieler in Wattenscheid

Heidenheim / Thomas Grüninger 22.08.2018
Der neue Sportliche Leiter am Nachwuchsleistungsszentrum des 1. FC Heidenheim sprang beim 1. FC Nürnberg auch schon mal in der Bundesliga ein.

Roger Prinzen durfte beim 1. FC Nürnberg bei vier Spielen im Oberhaus als Interimscoach ran. 2013 übernahm er den „Club“ nach der Entlassung Michael Wiesingers für ein Bundesliga-Spiel. Im Frühjahr 2014 durfte er dann für den geschassten Niederländer Gertjan Verbeek auf der Trainerbank sitzen. In den verbleibenden drei Saisonspielen war allerdings der Bundesliga-Abstieg nicht mehr zu vermeiden.

Profistart in Darmstadt

Seine aktive Laufbahn als Spieler begann Prinzen 1987 beim damaligen Zweitligisten Darmstadt 98. Von 1991 bis 1994 gehörte er dem Erstligisten Wattenscheid 09 an, spielte zunächst im zentralen Mittelfeld, später in der Abwehr.

Es war die erfolgreichste Ära des Bochumer Stadtteil-Klubs von der Lohrheide, der damals von Hannes Bongartz trainiert wurde. Bongartz wurde wegen seiner schlanken Figur in der Branche auch scherzhaft „Spargeltarzan“ genannt.

Zuletzt in Seligenporten

Weitere Stationen als Fußballer waren Hannover 96 und der österreichische Bundesligist Austria Lustenau, bei dem Prinzen – unterbrochen durch ein kurzes Gastspiel bei der SpVgg Greuther Fürth – auch seine Spielerkarriere 2003 beendete.

Als Trainer war Roger Prinzen beim FC Balzers, Austria Lustenau, Liechtensteins U-21-Auswahl, der U 18 des FC St. Gallen, beim FC Vaduz und beim 1. FC Nürnberg (U 21) tätig. Zuletzt bekleidete er beim bayerischen Regionalligisten SV Seligenporten eine Doppelfunktion, war dort als Trainer und Sportchef im Einsatz.

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