Burgberg Relegation: FVB sieht sich diesmal in der Außenseiterrolle

Obwohl einige wichtige Spieler fehlen, gehen die Burgberger Fußballer um Kapitän Sven Killgus (Mitte) zuversichtlich in die heutige Partie gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II. Anpfiff ist um 16 Uhr in Neresheim-Elchingen.
Obwohl einige wichtige Spieler fehlen, gehen die Burgberger Fußballer um Kapitän Sven Killgus (Mitte) zuversichtlich in die heutige Partie gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II. Anpfiff ist um 16 Uhr in Neresheim-Elchingen. © Foto: Rudi Weber
Burgberg / Thomas Grüninger 15.06.2018
Heute Nachmittag treffen die Burgberger Fußballer in der zweiten Runde in Elchingen auf die spielstarke TSG Hofherrnweiler II.

Immerhin: Im Gegensatz zu 2012 und 2013 hat der FV Burgberg die erste Runde in der Relegation um einen Platz in der Bezirksliga schon überstanden. Nach dem 3:0-Sieg am Mittwochabend gegen den TSV Adelmannsfelden wartet nun aber am heutigen Samstag „ein anderes Kaliber“, wie Trainer Giuseppe Donato weiß: die zweite Garnitur des Landesliga-Vierten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Gespielt wird in Elchingen bei Neresheim, Anpfiff ist um 16 Uhr.

Der heutige Burgberger Konkurrent zeichnet sich vor allem durch eine starke Offensive aus. 90 Tore in 30 Spielen erzielten die Fußballer aus dem Aalener Vorort – mehr als jeder andere Klub in der Kreisliga A, Staffel 1. Dort musste die TSG II als Vizemeister nur dem TV Heuchlingen (vier Punkte Vorsprung) den Vortritt lassen. Vor allem die Brüder Hannes (15 Tore) und Max Melzer (14) könnten der Burgberger Abwehr heute Nachmittag einheizen.

Donato erwartet eine „junge, spielstarke Mannschaft“. Die vom ehemaligen Bezirksliga-Torschützenkönig Christoph Merz betreute Truppe hat's im Bezirkspokal immerhin bis ins Finale geschafft, schaltete dabei zwei Bezirksligisten aus und hielt sich auch bei der 0:2-Endspielniederlage gegen Landesliga-Aufsteiger FV Sontheim achtbar.

Vertrauen ins eigene Team

„Wir sind diesmal Außenseiter“, sieht Donato die Rollen entsprechend verteilt. Trotzdem glaubt er daran, dass seine Mannschaft auch die zweite Relegationsrunde erfolgreich überstehen kann. „Ich bin total überzeugt von meinem Team. Wenn wir die taktischen Vorgaben zu hundert Prozent umsetzen und die Aufgabe vom Kopf her diszipliniert angehen, dann ist auf jeden Fall etwas möglich“, sagt der Trainer.

Beim 3:0 gegen Adelmannsfelden hatten die Burgberger zwar auch ein paar Glücksmomente in der ersten Halbzeit, als gegnerische Spieler ihre Chancen freistehend nicht nutzten. Dennoch war Donato mit der mannschaftlich geschlossenen Vorstellung seines Teams sehr zufrieden: „Wir hatten gefühlt etwa 70 Prozent Ballbesitz, konnten das Spiel ab Mitte der ersten Halbzeit kontrollieren und haben dann ganz abgezockt gewonnen.“

Personell hat Donato vor dem heutigen Kräftemessen allerdings ein paar Sorgenfalten. Mit Ronny Best, der auf einer Hochzeit weilt, Kevin Reuter (Urlaub) und Oliver Müller (verletzt) fallen drei Spieler aus. Zudem ist Oleg Akst nach seiner roten Karte gegen Hermaringen immer noch gesperrt. Drei Spiele muss Akst insgesamt zuschauen. Sollten die Burgberger heute gewinnen, wäre er dann im entscheidenden dritten Spiel wieder spielberechtigt.

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