Kreisliga Relegation: Folgt am Sonntag gleich der zweite Streich?

Kreis Heidenheim / 12.06.2015
Nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen gegen Stödtlen ist der TV Steinheim in die zweite Runde der Aufstiegs-Relegation zur Bezirksliga eingezogen. Am Sonntag trifft das Team von TV-Trainer Harald Haslanger auf den TSV Heubach, den Vizemeister der Kreisliga A 1 (15 Uhr).

Die erste große Tormöglichkeit im ersten Relegationsspiel gegen den DJK Stödtlen, seines Zeichens Vizemeister der Kreisliga A 2, hatte Steinheims Maximilian Dandl. Der 21-Jährige tauchte alleine vor dem Tor auf, doch der Schiedsrichter entschied zur Verwunderung der Steinheimer auf Abseits (12. Minute).

Nach gut einer halben Stunde verlor Steinheim etwas den Faden und Stödtlen setzte sich in der Hälfte des Gegners fest. Steinheims Torhüter Christian Bretz musste immer wieder sein ganzes Können aufbringen, um die „null“ zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte allerdings der TV in Führung gehen können, doch ein Querpass von Dandl wurde gerade noch abgeblockt.

Nach einer Drangphase des DJK Stödtlen nach dem Seitenwechsel übernahm Steinheim ab der 60. Minute wieder das Kommando. Die ganz große Chance war allerdings nicht dabei. Folgerichtig ging es mit 0:0 in die Verlängerung, die auch torlos blieb.

So musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dabei verschoss Julian Ritz, Steinheims Keeper Bretz hielt aber gegen Mario Raab. Nachdem im weiteren Verlauf Jonas Ilg für Stödtlen und Maik Behr für Steinheim trafen, brauchte Stödtlens Bernd Helmle nur noch zu treffen, um die Partie für Stödtlen zu entscheiden. Bretz blieb aber erneut Sieger und hielt Steinheim im Spiel.

Benjamin Wiest sorgte für die 4:3-Führung für den TV Steinheim. Nachdem im Anschluss Matthias Steinhoff übers Tor schoss, kannte der Jubel auf Steinheimer Seite keine Grenzen.

Morgen tritt der TV Steinheim in der zweiten Runde in Söhnstetten gegen den TSV Heubach, Vizemeister der Kreisliga A 1, an (15 Uhr). Im Vorjahr scheiterte der TSV in der Relegation am SC Hermaringen. Abzuwarten bleibt allerdings wie Steinheim die 120 Minuten verarbeitet hat. mp TV Steinheim: Bretz; Metzler, Ritz, Weiler(89. Täubel), Tiefenbacher (44.Wiest), Rieberger, Behr, Schoger, Dandl(95.Lauko), Rothofer, Czirok

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