Debüt Niederlechner und Kraus: „Solide, aber noch mit Luft nach oben“

Thomas Grüninger 27.01.2013
Premiere für zwei Neue im FCH-Team: Sowohl Innenverteidiger Kevin Kraus als auch Stürmer Florian Niederlechner durften gegen Unterhaching ihr Heidenheimer Punktspiel-Debüt feiern.

Während sich im Vorfeld bereits angedeutet hatte, dass Niederlechner gegen seinen Ex-Klub zum Einsatz kommt, war bis zuletzt noch offen, wer neben Tim Göhlert die Innenverteidigung bilden sollte: Florian Krebs oder Kevin Kraus. Frank Schmidt entschied sich für den Neuzugang aus Fürth, der seine Sache über weite Strecken ganz gut machte, durch kluges Stellungsspiel und seine Kopfballstärke auffiel.

Unmittelbar vor dem 1:0 hätte sich Kraus sogar in die Torschützenliste eintragen können. Sein Schuss verfehlte allerdings das Ziel, in der anschließenden Szene wäre er Göhlert bei dessen Führungstreffer fast noch im Weg gestanden.

Am Freitag nach dem Abschlusstraining hatte Kraus von seiner Nominierung in die Startelf erfahren. „Für den ersten Einsatz ganz okay, aber sicher noch ausbaufähig“, beurteilte er seine eigene Leistung. Abwehrchef Tim Göhlert kam mit dem neuen Mann an seiner Seite gut klar: „Ich denke, man konnte sehen, dass wir im Zentrum gut gestanden sind. Kevin hat ein gutes Spiel gemacht, es hat gepasst zwischen uns.“

Die Leistungen der beiden Neuzugänge Kraus und Niederlechner fasste Trainer Frank Schmidt so zusammen: „Solide, aber noch deutlich mit Luft nach oben.“ Beide hätten gute Szenen gehabt, aber auch Dinge gezeigt, „die mir nicht so gefallen haben“.

Florian Niederlechner war gegen seine ehemaligen Mitstreiter fraglos sehr motiviert, präsentierte sich laufstark und fleißig, vor allem auch in der Defensivarbeit. Eine echte Torchance aber blieb dem 22-Jährigen verwehrt: „Am Ende zählen die Punkte. Ich hoffe, in den nächsten Spielen der Mannschaft mit Toren und Vorlagen helfen zu können.“