Bezirksliga Robert Demurtas ist neuer Staffelleiter

Schnaitheim / Von Edgar Deibert 03.07.2018
Auf dem Staffeltag in Schnaitheim wurde der Heuchlinger Robert Demurtas zum Staffelleiter gewählt. Sein Vorgänger Roland Wagner übernimmt das Amt des Bezirksspielleiters.

Auf einer Art Abschiedstour befindet sich Helmut Vogel. Seit 2012 ist der Essinger Spielleiter des Fußballbezirks Kocher/Rems und zudem Bezirkspokal-Spielleiter. Bereits vor zwei Jahren hatte Vogel seinen Abschied für 2018 angekündigt und die Übergabe an Roland Wagner vorbereitet. Der Sontheimer wird Vogels Nachfolger und ist sich der Herausforderung bewusst: „Es wird schwer, in seine Fußstapfen zu treten“, sagte Wagner.

Daher musste auf dem Staffeltag der Bezirksligisten in Schnaitheim ein neuer Staffelleiter für die Bezirksliga gewählt werden. Die Wahl fiel einstimmig auf Robert Demurtas. Der Heuchlinger möchte dieses Amt zunächst für ein Jahr ausüben und schauen, was auf ihn zukommt. Der 51-Jährige bleibt zudem Staffelleiter der Kreisliga A 1.

Wenn es nach dem Bezirksvorsitzenden Jens-Peter Schuller geht, wird Demurtas keine Probleme haben. Schuller bezeichnete die Bezirksligisten als „Vorzeigevereine“ und legte sogar noch einen drauf: „Hier Staffelleiter zu sein ist vergnügungssteuerpflichtig!“ Zumindest dieser Aussage wollte der ehemalige Staffelleiter Wagner nicht voll zustimmen, was verständlich ist. Schließlich gab es für ihn in den drei Spielzeiten zuvor einiges zu tun.

Zahl der Sportgerichtsverfahren geht zurück

Allerdings gibt die Anzahl der Sportgerichtsverfahren speziell für die vergangene Saison dem Bezirksvorsitzenden Schuller recht. So stellte Herbert Meyer, Vorsitzender des Sportgerichts für den Bezirk Kocher/Rems, einen „erfreulichen Rückgang“ fest. Das Sportgericht sei daher deutlich weniger ausgelastet gewesen, sodass es sogar Verfahren aus dem Bezirk Neckar/Fils übernehmen konnte.

Auch auf das Norweger Modell, das in den untersten Klassen in der kommenden Saison zur Geltung kommen kann, wurde in Schnaitheim hingewiesen. Dabei können Teams, wenn notwendig, vor oder während der Spielrunde in den flexiblen Modus (9 gegen 9) wechseln. Sie verlieren dann allerdings ihr Aufstiegsrecht. Eine kritische Anmerkung gab es zur Bedingung, dass vor Spielen bis Donnerstag der flexible Modus angemeldet werden muss. „Absagen erhalten wir erst freitags oder samstags“, hieß es von Seiten eines Vertreters des SV Waldhausen.

Dieses Modell sei zunächst eine Art Notlösung, zeigte Bezirksvorsitzender Schuller Verständnis und fügte an: „Wir müssen schauen, ob es in diesem Jahr überhaupt zum Einsatz kommt.“

Bleibt's bei Ostwürttemberg?

Interessant aus Sicht des Bezirks Kocher/Rems wird es am heutigen Mittwoch. Dann soll nämlich vom Württembergischen Fußballverband der neue Name „Ostwürttemberg“, auf den sich die Vereine auf dem Bezirkstag in Iggingen (123 von 140 Stimmen) geeinigt haben, abgesegnet werden. „Ich hoffe, dass der WFV den Willen der Vereine umsetzt und kein Veto einlegt“, sagte Schuller.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel