Spiele Fußball-Bezirksliga: Wer kann den Negativtrend stoppen?

Nachdenkliche Miene: Neresheims Trainer Heiko Richter (links) und sein optimistisch dreinblickenden Co Sven Palinkas.
Nachdenkliche Miene: Neresheims Trainer Heiko Richter (links) und sein optimistisch dreinblickenden Co Sven Palinkas. © Foto: Oliver Vogel
Kreis Heidenheim / RICARDA FLÄMIG 29.10.2016
Fußball-Bezirksliga: Der SV Neresheim und die TSG Schnaitheim treffen am Sonntag aufeinander. Beide sollten dringend punkten.

Es läuft in dieser Spielzeit nicht wirklich rund bei den Heidenheimer Bezirksligisten. Hiervon ausgenommen ist die TSG Nattheim, die mit zuletzt fünf Siegen aus sechs Spielen ihren Negativtrend auf beeindruckende Art und Weise stoppen konnte. Am Sonntag muss das Team von Werner Stutzmann auswärts beim offensivstarken Aufsteiger SG Kirchheim/Dirgenheim (in Trochtelfingen) ran.

Genau umgekehrt erging es dem SV Neresheim. Auf sieben ungeschlagene Partien folgte ein Tief – nur das letzte der vergangenen fünf Spiele konnte gewonnen werden. Mit sechs Punkten Rückstand auf die beiden Führenden Bargau und Waldhausen belegen die Klosterstädter Rang fünf, befinden sich also noch in Schlagdistanz.

Und trotzdem: Noch schlechter läuft es derzeit nur beim bislang punktlosen Schlusslicht Türkspor Heidenheim (empfängt Gmünd II), Aufsteiger Burgberg (hat Lauchheim zu Gast) und der TSG Schnaitheim, die der SV Neresheim am anstehenden zwölften Spieltag erwartet.

Schnaitheims junges Team wird kaum noch wissen, wie es sich anfühlt, zu gewinnen, schließlich liegt der letzte Erfolg (3:0 gegen Türkspor am 4. September) fast zwei Monate zurück. Seit sieben Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Patrick Bartak auf drei Punkte.

Die Bilanz beider Teams aus den vergangenen zwei Spielzeiten (14/15 und 15/16) ist dabei ausgeglichen. Während Neresheim in der Liga zwei Mal gewann und man sich zwei Mal unentschieden trennte, hatte Schnaitheim zwei Mal im Bezirkspokal die Nase deutlich vorn – davon einmal im Finale.

Außerdem ist der FV Sontheim (Platz 6/19 Punkte), der zuletzt zwei Siege feierte, beim TV Neuler (Platz 3/20 Punkte) gefordert. Alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.