Frauenfußball FFV Heidenheim gelingt die Revanche

Heidenheim / HZ 12.03.2018
Heidenheim startet mit einem 4:2-Sieg gegen Münchingen in die Rückrunde.

In der Vorrunde hieß es für den FFV noch 1:6 beim TSV Münchingen. Jetzt zeigte das Team von Trainer Fronmüller, dass es auch kratzen und beißen kann.

Das Spiel begann fahrig, beiden Teams merkte man die lange Wettkampfpause an und so blieb anfangs vieles Stückwerk. Erst nach dem 0:1 durch die großgewachsene Lisa Lang nach einem Eckball krempelte man im Heidenheimer Lager die Ärmel hoch und forcierte das Tempo vor allem über die Außen. Das 1:1 durch Maren Michelchen war ein genialer Geniestreich. Über rechts kommend ließ sie die komplette Hintermannschaft alt aussehen und schloss überlegt ab. Kurz darauf eine ähnliche Situation über links: Anna Hornetz tankte sich über außen zur Grundlinie durch, ihre scharfe Hereingabe zappelte zum verdienten 2:1 Halbzeitstand im Netz.

Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Fronmüller mit Janina Liber für Tina Neubrand eine klassische Mittelstürmerin. Diese Maßnahme sollte sich noch auszahlen, denn jetzt verlegte man sich beim FFV aufs Kontern. Eine dieser Kontersituationen nutzte Laura Szatzker Mitte der zweiten Halbzeit zum verdienten 3:1.

Heidenheims Zentrale stand sehr gut und im Tor bot Geburtstagskind Angelina Merz ihre wohl beste Leistung im Heidenheimer Trikot. Schade, dass eine Viertelstunde vor Spielende durch einen abgefälschten Distanzschuss nochmals unnötige Hektik aufkam. Die Heidenheimer Mädels kämpften aber als Team weiter bravourös.

Hätte man den einen oder anderen Konter noch sauberer ausgespielt, man hätte wohl nicht bis zur 92.Minute warten müssen, ehe Janina Liber in unnachahmlicher Art zum vielumjubelten und verdienten Sieg einnetzte.

Heidenheims Sportlicher Leiter Peter Hornetz war am Ende des Tages sehr zufrieden. „Die Winterabgänge hat heute niemand vermisst, zumal ein engerer Kader dem Trainer ein zielgerichtertes Arbeiten zulässt und die Lücke mit den beiden Oberligamädels Anna Hornetz und Mona Halemba, die ab heute fest im Verbandsligakader integriert wurden, mehr als geschlossen wurde“, sagte er.

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