2. Liga FCH gegen Fürth: Mittelfeld-Abräumer Sebastian Griesbeck fehlt besonders

Sebastian Griesbek ist nach wie vor verletzt.
Sebastian Griesbek ist nach wie vor verletzt. © Foto: Eibner
Heidenheim / Thomas Jentscher 08.12.2017
Zum Hinrundenabschluss treten die Heidenheimer Zweitligafußballer am Samstag (13 Uhr) beim Tabellenvorletzten SpVgg Greuther Fürth an und können mit einem Sieg ihr Punktekonto noch auf 24 erhöhen.

Das wäre immer noch deutlich weniger als die 29 Zähler, die vor einem Jahr zur Halbzeit zu Buche standen, aber viel mehr als nach dem Stotterstart zu erhoffen war.

Freilich weiß Trainer Frank Schmidt, dass seine Mannschaft in Fürth ein Gegner erwartet, der mit aller Kraft um Punkte für den Klassenerhalt kämpfen wird.

Dass die Spielvereinigung so weit unten steht, ist für manche überraschend, für Schmidt aber auch eine Bestätigung, was die Ausgeglichenheit der Liga anbelangt.

„Ich glaube, dass Fürth einen sehr guten Kader hat und insgeheim damit gerechnet hat, oben mitzuspielen – aber das gilt auch für viele andere Mannschaften.“

Auf der anderen Seite haben die Franken ihre letzten drei Heimspiele in der Liga gewonnen, setzen im Kampf um den Klassenerhalt ganz auf ihre Heimstärke und kündigen auch schon mal eine etwas härtere Gangart an.

„Fürth hat jetzt in zwei Heimspielen die Chance, sich unten heraus zu arbeiten. Dass sie das nicht lieb, sondern mit viel Einsatz und Härte tun wollen, ist für mich keine besondere Drohung, sondern normal in dieser Liga“, so Schmidt.

Gerade bei so einem zu erwartenden Duell fehlt dem FCH natürlich Mittelfeld-Abräumer Sebastian Griesbeck (Sprunggelenksverletzung) besonders. Auch Tim Skarke (Leisten-OP) sowie die Rechtsverteidiger Robert Strauß und Marnon Busch (beide muskuläre Probleme) müssen passen.

Trotzdem wollen die Heidenheimer ihren Zwischenspurt (13 Punkte aus 5 Spielen) in Fürth weiter ausbauen. Schmidt: „Wer die Tabelle anschaut, weiß, dass es sehr eng zugeht.

Das Team auf dem Relegationsplatz hat momentan fünf Punkte mehr als im vergangenen Jahr. Von daher können wir uns nicht aufgrund der letzten Wochen, in denen wir es besser gemacht haben, zurücklehnen.“

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