Defensive FC Heidenheim ohne Heise zum KSC?

THOMAS GRÜNINGER 28.08.2014
Ein "nahezu fehlerloses Defensivverhalten" hält Frank Schmidt für erforderlich, um am Samstag beim Karlsruher SC nicht leer auszugehen (Anpfiff um 13 Uhr). Der Heidenheimer Trainer muss allerdings möglicherweise auf Linksverteidiger Philip Heise verzichten.

Der Respekt der Heidenheimer vor dem Gastgeber ist groß. „Was ich bisher gesehen habe, war absolut top. Ich habe nur sehr wenig Schwächen ausgemacht. Wir fahren als Außenseiter dorthin“, sagte Schmidt.

Präsentiert sich der FCH im berüchtigten Karlsruher Wildpark ähnlich unsortiert und unkonzentriert, wie in manchen Szenen beim jüngsten 2:2 gegen 1860 München, „dann sinken unsere Chancen“, so Schmidt. Am „schwachen Defenisvverhalten“ wurde deshalb die Woche über intensiv gearbeitet. „Wir müssen härter verteidigen“, fordert Schmidt.

Definitiv fehlen wird in Karlsruhe Stürmer Smail Morabit, der aufgrund seiner gelb-roten Karte gegen 1860 München gesperrt ist. Timo Beermann wird nach seinem Muskelfaserriss voraussichtlich nächste Woche wieder ins Training einsteigen. Dafür scheint Stürmer Adriano Grimaldi, der zuletzt wegen Knieproblemen pausierte, wieder zur Verfügung zu stehen.

Ein „großes Fragezeichen“ setzte Schmidt hinter den Namen Philip Heise. Der Linksverteidiger erlitt eine Bänderdehnung am Knie. Als Alternative käme Michael Vitzthum in Frage, der dann ausgerechnet bei seinem bisherigen Verein Karlsruher SC erstmals für den FCH ein Punktspiel bestreiten würde. Doch Schmidt sähe im Bedarfsfall auch die Möglichkeit, Robert Strauß auf der linken Abwehrseite spielen zu lassen. „Aber noch ist es ja nicht soweit“, sagte der Trainer – und will deshalb die restlichen Einheiten vor dem Spiel noch abwarten.

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