Söhnstetten Söhnstetten: Enrico Eisenreich nicht mehr Trainer

Steht künftig nicht mehr beim SV Söhnstetten an der Seitenlinie: Enrico Eisenreich.
Steht künftig nicht mehr beim SV Söhnstetten an der Seitenlinie: Enrico Eisenreich. © Foto: sb
Söhnstetten / mo 11.05.2018
Der SV Söhnstetten trennt sich von Enrico Eisenreich. Vorerst übernimmt Stefan Junginger.

Noch ist die Saison in den unteren Fußballklassen nicht beendet, stehen doch allein in den Kreisligen und B 5 noch vier oder sogar mehr Spiele je Team aus. Und doch gehen viele Vereine bereits wieder in die Planung für die kommende Saison, beschäftigen sich mit Zu- und Abgängen im Mannschaftskader – oder eben auch auf der Trainerbank.

Wechsel kommt überraschend

Eher überraschend kommt der Trainerwechsel beim SV Söhnstetten in der Kreisliga A 3. Durchaus ambitioniert war man in die Rückrunde gestartet, schlug zum Auftakt den jetzigen Tabellenzweiten AC Milan Heidenheim mit 5:2 und holte jeweils ein Unentschieden gegen die SG Königsbronn/Oberkochen und den TSV Gussenstadt. Söhnstetten schien auf dem besten Weg, sich zum Favoritenschreck zu mausern.

Doch seit dem Doppelspieltag am Osterwochenende ist irgendwie der Wurm drin, die Ergebnisse der vergangenen Wochen sind nach Auskunft von Abteilungsleiter Ulrich Enderle mit ein Grund, dass man sich nun „einvernehmlich“ getrennt habe.

Unterschiedliche Auffassungen

Doch das ist es nicht allein: Offenbar gab es innerhalb der sportlichen Leitung des Vereins Unstimmigkeiten, wie es für die Söhnstetter Fußballer in Zukunft weitergehen sollte. „Über die Ausrichtung in der kommenden Saison gingen die Meinungen auseinander“, sagt der ehemalige Coach Enrico Eisenreich. „Die Entwicklungsmöglichkeiten für das junge Team waren aus meiner Sicht nicht gegeben.“ Für ihn habe eine weitere Zusammenarbeit somit keinen Sinn mehr gemacht – darum habe man nun schon frühzeitig den Vertrag aufgelöst. Man habe sich mit Blick auf die neue Saison gemeinsam überlegt, wie es weitergehen könne, bestätigt auch Abteilungsleiter Enderle. „Wir hoffen, dass der Trainerwechsel neue Energien freisetzen kann.“

Einen Nachfolger wird man in Söhnstetten vor Abschluss der Runde nicht mehr suchen, bis auf weiteres übernimmt der ehemalige Spieler Stefan Junginger. Eisenreich will derweil abwarten, was die Zukunft für ihn bringt.