Heidenheim Der FCH kooperiert mit dem FFV Heidenheim

Schulterschluss: Der FCH und der FFV Heidenheim besiegeln ihre Kooperation. Auf dem Bild zu sehen sind (von links) Holger Sanwald (FCH-Vorstandsvorsitzender), Vito Di Muro (FFV Vizepräsident), Georg Michelchen (FFV-Präsident) und Florian Dreier (FCH-Vorstand Marketing und Vertrieb).
Schulterschluss: Der FCH und der FFV Heidenheim besiegeln ihre Kooperation. Auf dem Bild zu sehen sind (von links) Holger Sanwald (FCH-Vorstandsvorsitzender), Vito Di Muro (FFV Vizepräsident), Georg Michelchen (FFV-Präsident) und Florian Dreier (FCH-Vorstand Marketing und Vertrieb). © Foto: FCH
Heidenheim / HZ 22.06.2018
Die Fußballerinnen bleiben eigenständig und spielen weiterhin in Königsbronn. Eine Fusion ist zunächst einmal vom Tisch.

Ende 2014 wurde von der der Stadt Heidenheim eine Fusion des 1. FC Heidenheim und des FFV Heidenheim ins Spiel gebracht, bei der die Heidenheimer Fußballerinnen im Profiverein aufgegangen wären. Damit sollte ein Sportstätten-Problem gelöst werden: Im Falle einer Fusion sollte der Trainings- und Spielbetrieb des zur Zeit noch in Königsbronn trainierenden FFV künftig auf den Nebenplätzen der Voith-Arena stattfinden.

Gleichzeitig sollte der FCH einen weiteren und nötigen Trainingsplatz erhalten. Dieser wurde im vergangenen Jahr gebaut (900 000 Euro steuerte die Stadt, 600 000 Euro der FCH bei).

Am Freitagmittag, 22. Juni, gaben der FCH und der FFV eine Kooperation bekannt, die ein „Ergebnis intensiver Gespräche über eine mögliche Fusion“ sei, heißt es in einer von den Vereinen gemeinsam herausgegeben Erklärung. Laut dieser wird der FFV als eigenständiger Verein seinen Trainings- und Spielbetrieb weiterhin auf dem Sportgelände des SVH Königsbronn absolvieren. „Ein zeitweise in Erwägung gezogener Umzug der FFV-Mannschaften auf das Trainingsgelände oberhalb der Voith-Arena wird damit nicht stattfinden“, heißt es in der Erklärung weiter.

Allerdings soll der FCH den FFV „künftig sowohl in wirtschaftlicher als auch sportlicher Hinsicht“ unterstützen. Dabei gehe es um „Trainerweiterbildungen, die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen aus dem Profifußball sowie die Unterstützung bei der Beschaffung von Trainings- und Spielequipment“. Auch soll es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Vereinsverantwortlichen geben.

Holger Sanwald sieht in der Kooperation „eine optimale Lösung für beide Seiten“. Der FCH-Vorstandsvorsitzende erhofft sich, dass dadurch die Entwicklung des Nachwuchsleistungszentrums weiterhin vorangetrieben werden könne. „Insgesamt spielen bei uns im Nachwuchsbereich mittlerweile rund 230 Kinder und Jugendliche in insgesamt 14 Mannschaften. Dadurch sind unsere Trainingsplätze schon jetzt extrem ausgelastet“, so Sanwald. Zugleich möchte der FCH mit dem FFV „einen weiteren regionalen Amateurverein“ unterstützen.

„Auch wir sind sehr glücklich, dass nun das Tauziehen um die FFV-Spielstätte vorerst durch die Kooperation mit dem FCH geklärt ist, damit wir uns der weiteren sportlichen Entwicklung widmen können“, so Georg Michelchen, Präsident des FFV Heidenheim.

Im März 2018 bestätigte der FCH, dass ein weiterer Trainingsplatz auf seinem Wunschzettel steht. Erste Überlegungen betreffend des Hockeyplatzes führten zu keinem Ergebnis.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel