Internet Cyberangriff auf den FCH: Ermittlungen wurden eingestellt

Bei einem Cyberangriff wurde die Homepage des FC Heidenheim lahmgelegt.
Bei einem Cyberangriff wurde die Homepage des FC Heidenheim lahmgelegt. © Foto: Screenshot
hz 11.11.2017
Im Fall der Sabotage gab es keine weiterführenden Hinweise.

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Computersabotage an der FCH-Webseite eingestellt. Als Begründung führte die Staatsanwaltschaft an, dass keine weiterführenden Hinweise auf die Person des Täters vorliegen.

Am Donnerstag, 14. September, hatte ein DDOS-Angriff (Distributed Denial of Service) auf die Webseite des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim stattgefunden. Dabei wurde die Internetseite absichtlich massiv mit Anfragen bombardiert, bis sie zusammenbrach.

Über mehrere Stunden war die Homepage nicht mehr erreichbar. Daraufhin hatte der Verein Anzeige erstattet. Die HZ hatte ein anonymes Schreiben erreicht, in dem die Tat angekündigt wurde. Darin wurde der Zusammenhang mit dem Scheitern der Verhandlungen über die Aufhebung der vom FCH verhängten Hausverbote hergestellt.