Fußball-Bezirksliga Abstauber und Zuckerpässe

Gerstetten / mg 26.08.2018
Mit dem 3:0 gegen den SV Wört feierte der VfL Gerstetten verdient seinen ersten Saisonsieg. Stürmer Nico Hering steuerte dazu zwei Treffer bei.

Die Anfangsphase gegen den Aufsteiger SV Wört, der in der Vorwoche ein 2:2 gegen Unterkochen holte, gestaltete sich aus Gerstetter Sicht noch etwas schwierig. Bereits nach wenigen Minuten musste Pierre Sirsninsch, der den privat verhinderten Denis Baum im Tor vertrat, seine ganze Klasse aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Überhaupt zeigte Sirsninsch eine tadellose Leistung und verlieh seinen Vorderleuten viel Stabilität.

Im Vorwärtsgang waren die Gerstetter zu Beginn noch etwas schlampig, wurden aber im Laufe des ersten Durchgangs gefährlicher. Marcel Kässmeyer und Edis Yoldas verpassten zunächst noch knapp den Führungstreffer, ein Standard war es dann aber, der die Gastgeber in Führung brachte. Den Freistoß von Kässmeyer lenkte Wörts Schlussmann an die Latte, aber Nico Hering stand da wo ein Torjäger eben so stehen muss und schob den Abpraller locker zum 1:0 über die Linie.

Edis Yoldas im Abseits?

Danach zeigte der VfL eine gute Partie und dominierte das Spiel. Ein ums andere Mal wurden Yoldas, Hering

&

Co in aussichtsreichen und knappen Positionen wegen Abseits zurück gepfiffen. Beim 2:0 war Yoldas dann aber zuvor recht deutlich in der verbotenen Zone, dieses Mal lies der Unparteiische aber weiterlaufen. Yoldas legte in der Folge quer und Hering musste zum 2:0 nur noch ins leere Tor einschieben.

Auch nach der Pause kam der VfL Gerstetten gut ins Spiel und drückte auf den nächsten Treffer. Nach einem Zuckerpass von Kapitän Daniel Follath umspielte Yoldas noch den Torwart und schob zum 3:0 ein. (59.)

Klaren Elfmeter verweigert

In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch die ein oder andere Gelegenheit, für den VfL hatten Adrian Seibold und Enes Say die dicksten Chancen, außerdem verweigerte der Schiedsrichter nach einem Foul an Yoldas einen klaren Elfmeter.

Unterm Strich stand aber am Ende trotzdem ein souveräner Gerstetter Sieg. Sebastian Knäulein war nach Schlusspfiff entsprechend zufrieden: „Wir haben den Gegner über weite Strecken dominiert und absolut verdiente drei Punkte eingefahren“, so der Gerstetter Coach.

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