2. Liga „Ultras raus“: Pyro, Tumult und Abgang beim FCH-Spiel gegen Dresden

Über dem Zaun: Ultras sorgten zunächst für eine Spielunterbrechung, um dann nach Protesten anderer Fans das Stadion zu verlassen.
Über dem Zaun: Ultras sorgten zunächst für eine Spielunterbrechung, um dann nach Protesten anderer Fans das Stadion zu verlassen. © Foto: hz
Fußball / hz 02.10.2017
Mehrere Minuten war die Partie gegen Dresden wegen des Fehlverhaltens von Ultras unterbrochen.

Einige „Fans“ von der Osttribüne waren in der 80. Minute über den Zaun geklettert und standen im inneren Bereich des Stadions.

Auslöser dafür war offenbar ein Banner, das vom Ordnungsdienst entfernt wurde. Es entspannen sich Wortgefechte unter den Ultras selbst, aber auch Marc Schnatterer versuchte, einzuwirken.

Nachdem andere Zuschauer begannen, „Ultras raus“ zu skandieren, packten diese ihre Siebensachen und verließen die Arena, so dass eine merkliche Lücke auf der Tribüne zu sehen war. Im reichlich angespannten Verhältnis zwischen Teilen der Ultras und Verein war der Abgang und das Verhalten davor sicherlich der nächste Schritt der Eskalation.

„Die Art und Weise zeigt, dass dieser Teil der Fans nicht mit uns kommunizieren will, obwohl wir das anbieten“, so FCH-Vorstandsmitglied Florian Dreier in einer ersten Reaktion.

In der ersten Hälfte hatten die Ultras mittels Banner „Stadionverbote aufheben“ gefordert. Kurz nach der Pause dann jedoch der nächste Verstoß der FCH-Fanszene durch das Zünden von Pyrotechnik.

Hier der ausführliche Spielbericht.