Stimmen "Ich denke, wir haben es ganz gut gemacht"

Heidenheim / THOMAS GRÜNINGER 31.08.2014
„Ich denke, wir haben es defensiv ganz gut gemacht", sagte FCH-Neuzugang Michael Vitzthum nach seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Arbeitgeber. Mehr Stimmen zum Spiel gegen den Karlsruher SC gibt es hier.
Seit Philip Heise im Trikot des 1. FC Heidenheim spielt, hatte er noch keine Minute gefehlt. Der frühere Münsteraner bestritt sämtliche Drittliga-Spiele der vergangenen Saison ohne dabei jemals ein- oder ausgewechselt worden zu sein. Und er fehlte auch nicht in den drei ersten Punktspielen der 2. Liga. Doch beim 1:1 am Samstag in Karlsruhe musste der Linksverteidiger erstmals passen – wegen Kniebeschwerden.

Für ihn durfte erstmals Neuzugang Michael Vitzthum ran, brisanterweise ausgerechnet bei dessen Ex-Verein Karlsruher SC. Vitzthum kam in der ersten Halbzeit sehr gut zurecht, hatte dann aber unter dem starken Druck der Karlsruher – wie alle anderen Abwehrspieler auch – Schwerstarbeit zu verrichten.

„Ich denke, wir haben es defensiv ganz gut gemacht. Heute mussten wir viel Laufarbeit verrichten und sind dafür mit einem Punkt belohnt worden“, sagte Vitzthum. „Nach dem frühen Gegentor nach der Pause ist für uns natürlich eine neue Situation entstanden. Aber wir sind auch reifer geworden, können damit jetzt besser umgehen“, befand er.

Ein anderer Neuzugang meldete sich erfolgreich zurück: Adriano Grimaldi. Mit einem sehenswerten Tor sorgte er für die FCH-Führung, musste sich aber zur Pause auswechseln lassen. „Ich habe einen falschen Schritt gemacht, jetzt ist die alte Verletzung wieder aufgebrochen. Die Patellasehne ist gereizt“, sagte er.

Sowohl bei ihm als auch bei Marcel Titsch-Rivero geht Trainer Frank Schmidt allerdings davon aus, dass es „keine langen Ausfallzeiten“ gibt. Titsch-Rivero verletzte sich in der Schlussphase am Sprunggelenk. Da am kommenden Wochenende aufgrund des Länderspiels gegen Argentinien der Zweitliga-Spielbetrieb ruht, bleibt ohnehin genügend Zeit zur Regeneration.

Nicht ganz so glimpflich scheint auf Seiten der Karlsruher Rechtsverteidiger Sascha Traut davongekommen zu sein. Er zog sich ersten Diagnosen zufolge bei einem Zweikampf mit Marc Schnatterer einen Kreuzbandriss zu.
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