Fußball Vor dem Stauferderby füllt sich das Lazarett

Schwäbisch Gmünd / Henning Krischke 11.08.2018
Oberligist Normannia Gmünd hat vor dem Auftaktspiel gegen den Göppinger SV eine verkorkste Trainingswoche hinter sich.

Mit einer sorgenvollen Miene blicken die Verantwortlichen des 1. FC Normannia Gmünd auf den Saisonauftakt am Samstag um 14 Uhr gegen den Göppinger SV. Der Grund hierfür ist der verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfall diverser Spieler, die dem Trainergespann um Holger Traub nur eine suboptimale Trainingswoche ermöglichten.

Rund um den Gmünder Schwerzer kann man das Kribbeln und die Vorfreude auf den Saisonauftakt mit einem Stauferderby dennoch kaum erwarten. Jedoch sind die Verantwortlichen mit nüchternen Emotionen unterwegs. Die Trainingswoche kann als katastrophal und absolut nicht förderlich für eine erfolgreiche Spielvorbereitung betrachtet werden. Trainer Holger Traub steht aktuell lediglich ein Kader von 23 Feldspielern zur Verfügung. Hiervon waren gerade mal 14 im Abschlusstraining übrig. Urlaub und Verletzungen haben das Team dezimiert. Verletzungen zugezogen haben sich auch Serejo und Suddoth. Passiert ist dies im Pokalspiel gegen die TSG Hofherrnweiler II. Aktuell kann die medizinische Abteilung noch nichts Genaueres hinsichtlich der Schwere der Verletzung berichten. Hinzu kommen noch Ricardo Dias Matos, Dominik Pfeifer und die Langzeitverletzten Efendi Erol, Mo Sanogo und Janis Hackner.

Schwieriger Gegner

Auf Gastgeschenke aus Göppingen dürfen sich die Gmünder Oberliga-Rückkehrer nicht freuen. Der SV, bereits bekannt
aus gemeinsamen Verbandsliga­zeiten, hat in den letzten Jahren den Sprung zu einem gestandenen Oberligisten gemeistert und auch die passende Infrastruktur geschaffen.

In der letzten Saison konnten die Mannen von Trainer Gianni Coveli einen sicheren achten Platz mit 51 Punkten erreichen. Trainer Holger Traub rechnet mit einem schnellen und vor allem dominanten Gegner, sodass die Herausforderung, den Ball zu halten, sehr groß sein wird. Wie bereits in der vergangenen Saison lässt sich der Trainer nicht auf eine Aussage zu einem Ziel ein. Das Traub’sche Erfolgsmantra, von Spiel zu Spiel zu denken, hat in der letzten Saison zum Erfolg geführt.

Diese Ruhe soll, trotz sorgenvoller Trainingsvorbereitung, auch in der Oberliga die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt bringen. Traub könnte heute folgende Spieler auflaufen lassen: Ellermann im Tor, Lämmle, Stölzel, Fröhlich, Glück, Kianpour, Gnaase, Schmid, Mayer, Kolb und Bauer.

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