Fußball-Verbandsliga Verloren ist noch lange nichts

Pfullingen / Herbert Schmerbeck 11.05.2018
Im Aufstiegs­kampf ist es deutlich schwerer geworden für den Verbandsligisten FSV Hollenbach.

„Die zwei Mannschaften vor uns müssen patzen und wir alles gewinnen“, stellt Trainer Marcus Wenninger die Ausgangslage vor dem Spiel beim VfL Pfullingen klar. Spitzenreiter Gmünd ist mit fünf Punkten Vorsprung vor den Sportfreunden Dorfmerkingen enteilt. Der Tabellendritte ist mit dem Zweiten mittlerweile gleichgezogen. Und der Trend spricht für den TSV Ilshofen. Die Hollenbacher folgen als Vierter mit zwei Zählern dahinter. „Da holt man aus drei Spielen nur einen Punkt und ist trotzdem nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt“, stellte Wenninger fast schon verwundert fest. „In unseren Situation, bei der Konstellation sollten wir trotzdem nicht auf die ersten beiden Plätze schauen.“

In der vergangenen Saison hatte Verletzungspech einen großen Anteil am Abstieg aus der Oberliga, jetzt scheint die Personalsituation den Wiederaufstieg zu verhindern. Denn es sind vor allem potenzielle Stammspieler, Leistungsträger, die jetzt schon seit mehreren Wochen fehlen und teilweise auch bis zum Saisonende nicht mehr zurückkehren. Beim 2:3 gegen Neckarrems waren es sieben Ausfälle plus einige angeschlagene Spieler, die sich durchbeißen mussten. Das können die Hollenbacher eben nur kurzfristig kompensieren, aber nicht über einen größeren Zeitraum.

Nun geht es für den FSV zur nächsten Elf, die im Abstiegskampf steckt. Der VfL Pfullingen ist Drittletzer mit 27 Punkten und steht damit ebenfalls unter Druck. Die Rückrundenbilanz der beiden Teams ist ähnlich. Hollenbach holte 13 Punkte, Pfullingen zwölf. Und beide haben ein Plus von zwei Toren – aber eben nur für die Rückrunde isoliert betrachtet. Zuletzt spielten die Pfullinger bei der SKV Rutesheim 0:0.

Info

VfL Pfullingen – FSV Hollenbach, Samstag, 15.30 Uhr