Fußball - Landesliga Tura will wieder gewinnen

MARIO HERB 20.04.2013
Der Tura peilt in Schluchtern nach zwei sieglosen Spielen wieder einen Sieg an. Waiblingen kämpft gegen den Abstieg und empfängt Hollenbach.

Der TURA Untermünkheim gastiert am Sonntag beim SV Schluchtern und damit bei einer Mannschaft, die zurzeit einen richtigen Lauf hat. Mit zuletzt vier gewonnenen Spielen am Stück kämpfte sich der SV durch die Abstiegsränge und steht nun beeindruckend auf dem elften Tabellenplatz der Landesliga. Kaum zu glauben, dass die selbe Elf nach 15 Spielen in der Vorrunde noch Letzter der Landesliga war. Nicht nur deshalb wird es für den Verbandsligaabsteiger aus Untermünkheim eine schwere Aufgabe. Da die beiden letzten Spiele leichtsinnig hergegeben wurden und man zweimal als Verlierer vom Platz schlich, folgte der kleine Fall auf Platz vier, was aber nicht wirklich eine Gefahr darstellt, da man nach wie vor einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Rutesheim besitzt und in der Tabellenspitze weiter mitspielt.

Dank ihrer Auswärtsstärke mit sechs gewonnenen Partien dürfen sich die Anhänger der Tura trotz allem Hoffnungen machen, dass man nun wieder einen Sieg einfährt. Mit einem Auswärtserfolg wäre man endgültig im oberen Tabellendrittel etabliert und könne den Fokus vielleicht sogar auf die mögliche Vizemeisterschaft richten. Natürlich ist dafür auch ein Patzer der Tabellennachbarn Ludwigsburg und Löchgau, die beide gegen eine Mannschaft aus dem Keller antreten müssen, erforderlich.

Wenn der FSV Waiblingen am Sonntag den FSV Hollenbach II empfängt, gibt es nur ein Ziel: Drei Punkte gegen den direkten Abstiegskonkurrenten. Die zweitschlechteste Heimmannschaft erwartet die schlechteste Auswärtself - ein Spiel auf Augenhöhe. Die Waiblinger erinnern sich bestimmt noch an das herausragende 5:0 in der Vorrunde, allerdings sind die Karten vor dem erneuten Aufeinandertreffen neu gemischt. Seit mittlerweile drei Spielen ist die Mannschaft von Trainer Christian Seeber ohne eigenen Treffer und ist auch deshalb bis auf den 15. Rang abgerutscht. Im Falle eines erneuten Scheiterns droht sogar das Tabellenende. Fährt der FSV Waiblingen aber seinen vierten Saisonsieg ein, so könnte man - vorausgesetzt Schwaikheim kommt in Ludwigsburg nicht über ein Unentschieden hinaus - auf den 13. Tabellenplatz springen und würde wieder neue Hoffnung für den Klassenerhalt schöpfen.

Die TSG Öhringen ist am Sonntagnachmittag zu Gast beim TSV Eltingen. Trotz dem 1:0 in der Vorwoche gegen die FSV Waiblingen ist man gewarnt, denn Eltingen gewann die letzten beiden Spiele und das gegen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, sodass sie nun bis auf den siebten Tabellenplatz gesprungen sind. Die TSG Öhringen dagegen rangiert nach dem letzten Sieg auf Platz zehn und befindet sich somit weiter im Niemandsland der Tabelle. Dank ihrer relativ guten Offensive, können sie sich aber alle Hoffnungen auf etwas Zählbares machen.