Schwäbisch Hall / ruf

Zwei Punkte liegt der TSV Heimerdingen hinter Spitzenreiter SV Fellbach. Das war auch schon vor einigen Wochen so. Seitdem haben sowohl Fellbach und Heimerdingen zweimal Unentschieden gespielt, sonst aber alles gewonnen.

So kommt der TSV mit reichlich Selbstvertrauen nach Hall. 14 Tore schossen die Heimerdinger in den vergangenen drei Spielen. 74 sind es insgesamt, das ist der Spitzenwert der Liga. Eine solche Angriffswucht kann man auf zwei Weisen verteidigen: tief stehen oder früh pressen. „Beides ist legitim“, meint Sportfreunde-Trainer Petar Kosturkov. „Steht man tief, hat der Gegner wenig Raum vor dem Tor, dafür aber überlässt man ihm den halben Platz ohne Kampf und riskiert eventuell einige Standardsituationen. Greift man dagegen früh an, hat der Gegner möglicherweise mehr Räume, wenn er die ersten Angreifer ausgespielt hat.“

Auch wenn Heimerdingen für Kosturkov „eine der besten Mannschaften der Liga“ ist, die Sportfreunde waren zuletzt auch erfolgreich. Beim 2:1 in Gaisbach holten die Haller einen Rückstand auf. Zuletzt war es häufiger umgekehrt – da verspielte Hall gerne mal eine Führung.

Überraschend gab Daniel Martin in Gaisbach sein Comeback. Nur rund neun Wochen nach seinem Mittelfußbruch konnte er wieder spielen. „Das war selbst für mich überraschend“, bekennt Kosturkov, „aber Daniel fühlt sich wohl.“ Gegen Heimerdingen könnte er wieder als Einwechselspieler mitwirken. Fehlen werden Joshua Voigt und Thomas Mickler. Ali Gökdemir hat zwar weiterhin Probleme mit seiner verletzten Schulter, dürfte aber dennoch spielen können.

Info Sportfreunde Schwäbisch Hall – TSV Heimerdingen, Samstag, 14 Uhr